Brennessel Urtica dioica

Das Kraut kenn ich”, sagte der Teufel und setzte sich genüsslich in einen großen Brennesselbusch, gleich hinterm Haus.Ein alter Srpuch aus einem Kräuterbuch, was noch mal zeigt wie bekannt die Brennessel war und wem man sie zuordnete.Jeder kenn sie aus seiner früheren Kindheit, wo man sich an das herrlich, beißende feurige Zusammentreffen erinnert. Mutproben sie anzufassen oder auszureißen. Kneipp, Pfarrer Künzle, Maria Treben und andere schwörten auf die Frühjahrskur mit der Blutreinigenden und Nierenpflegenden Brennessel. Ein herrlicher Start gegen die Frühjahrsmüdigkeit. Täglich frische, gewaschene und klein geschnittene Brennesselspitzen über den Salat, die Suppe oder einfach als Teekur 2-3 Tassen täglich getrunken, regen den Stoffwechsel besonders an. Die Brennessel zeichnet sich mit einem sehr hohen an Mineralstoffen, Vitaminen C und A, Gerbstoffen, Hormonen, Enzymen, Kalzium Natrium, Kieselsäure, Schwefel und Phospor aus. Bleichen Menschen soll sie die gesunde Farbe wieder ins Gesicht zaubern. Im Frühjahr ist der Eisengehalt der Brennessel besonders hoch. Sie sehen dem Teufel kann man auch mit einem Lächeln begegnen.  Der Brennesselsamen die kleinen runden Kügelchen, welche nach einer gewissen Zeit sichtbar in Trauben an der Brennessel hängen, sind besonders Wertvoll an Mineralien. Ich nenne sie auch den bayrischen Ginseng. Brennesselsamen übers Müsli, Salat, Suppe usw. eine herrliche Nahrungsergänzung. Ferdinand Müller schrieb 1874: “Füttert man Pferden nur acht Tage eine mäßige Quantität Nesselsamen, so werden sie sehr fett und schön, was bis jetzt nicht allgemein bekannt ist und von pfiffigen Pferdehändlern als Geheimnis betrachtet wird; sie werden auch munter davon und ist er eine wahre Arznei für dieselben.”

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