Die Kunst des Entspannens

Dienstag, 13. September 2016

Entspannen…das Gefühl, körperlich und psychisch locker und unverkrampft zu sein. Gar nicht so leicht das auf die Schnelle umzusetzen. Aber muss das sein? Eine schnelle Lösung? Nein, oft ist es ein schönes kleines Ritual, welches sich still und heimlich einschleicht in unser Leben. Zum Beispiel abends eine gemeinsame Tasse Tee mit seiner Familie, dem Partner oder Freunden. Nach meinem Auszug war alles neu, ungewohnt und doch war da diese kleine Tasse warmer Tee jeden Abend zusammen mit meinen neuen Mitbewohnern. Pures Entspannen, lachen, gemeinsame Zeit und vor allem die von allen sehnlichst erwarteten, gut duftenden Pakete meiner Mutter voll mit Tees aus der Heimat, getrockneten Früchten, Marmeladen und vielem mehr.

Unsere Lieblingstees sind Heisskalt, Haustee Abendruh und GlühApfel. Heisskalt schmeckt erfrischend, Haustee Abendruh beruhigend und Glühapfel durchwärmend deshalb auch alles Tees welche uns den kalten Wind des hohen Nordens wieder aus den Knochen treibt und aufwärmt.IMG_0262

Eine weitere Form des Loslassens, Genießens, Entspannens ist bei uns in der Familie das kochen. Alle 5 sind wir begeisterte Bäcker und Köche. Und abends? Da muss regelrecht um den Herd gekämpft werden.

Die Fleischesser unter uns lieben, ja, baden regelrecht im Steakgewürz. Egal ob Fleisch, etwas auf das Gemüse oder die Salatsoße. Der Verwendung sind keine Grenzen gesetzt. „Safran macht den Kuchen geh“ lernten wir schon als Kinder in dem Lied „Backe backe Kuchen“ und als bekennende Backpulverfeinde brauchen wir immer eine Alternative in unseren Süßspeisen hierbei verwenden wir gerne ein bisschen Safran um den Teig locker, luftig und leicht zu machen. Auch gibt dieser eine angenehme, dennoch nicht zu aufdringliche Grundnote. Eines meiner absoluten Lieblingsrezepte sind Apfelrosen. Sie werden aus Blätterteig und mit einer Zimtzuckermischung gemacht.

 

Ich stelle die Apfelrosen alle zusammen, so dass es am Ende wie ein Blumenstrauß aussieht und über diesen Strauß streue ich etwas pulverisierte Rosenblätter um einen leichten Rotton zu bekommen. Ganze Rosenblätter kann man leicht eingedreht zwischen drin einschieben. Probieren Sie es aus! Es ist etwas Zeitintensiv aber der Aufwand lohnt sich, der Zimt in Kombination mit dem Apfel und dem Blätterteig ist ein Gedicht und seine Mühe alle Mal wert.herbst-2013-056

Und was gibt es schöneres bei schlechtem Wetter mit den Freunden, Kindern oder Enkelkindern, guter Musik und leckerem Essen etwas Geschmackvolles zu backen.

Mein Apfelrosenrezept geht wie folgt. Sie brauchen 1 Rolle Blätterteig. Ein kleiner Geheimtipp von mir fragen Sie den örtlichen Bäcker ob er ihn noch selber macht und ob Sie auch etwas davon haben können. Den Unterscheid schmeckt man! 6 Äpfel (nicht mehlig!), 1Tl Zimt und 5El Zucker, etwas Vanillepulver, 4 Tassen Wasser, 2 El Zucker und Zitronensaft. Das Wasser wird mit 2El Zucker und Zitronensaft erwärmt. Es sollte nicht kochen nur maximal köcheln! In der Zwischenzeit halbieren und entkernen Sie die Äpfel. WICHTIG hier nur halbieren nicht vierteln oder achteln! Nun haben Sie lauter halbe Äpfel vor sich. Stellen Sie einen halben Apfel so auf das der nicht mehr vorhandene Docht nach oben zeigt. Nun schneiden Sie den Apfel in hauchdünne scheiben. Umso dünner umso besser. Sie können auch einen Gemüsehobel verwenden. Am Ende müssen es Halbkreise sein. Diese Halbkreise legen Sie in das Wasser. Das Ziel ist es die Apfelscheiben möglichst biegsam zu bekommen. Lassen Sie die Scheiben ein paar Minuten im Wasser ziehen und testen Sie immer wieder ob die Scheiben schon biegsam sind. Sobald sie das sind holen Sie sie aus dem Wasser und legen Sie sie auf ein Küchenpapier zum trocknen. Nun bestreuen Sie den Blätterteig mit der Zimt/Zucker/Zitronenschal Mischung und schneiden Sie den Teig längs in ca zwei Fingerdicke Streifen. Legen Sie nun die angetrockneten Apfelscheiben so auf den Teig das die runde Seite über den Teig schaut. Sobald Sie dies den ganzen Streifen entlang gemacht haben fangen Sie bei einer Seite an den Teig behutsam aufzurollen. Nun sollten Sie eine kleine Rose haben. Diese stellen Sie in eine Muffinform damit sie nicht auseinander fällt und schieben alle bei ca 180 Grad Umluft für 20 Minuten in den Ofen. Zu guter letzt können Sie wie oben beschrieben etwas Rosen über die Kunstwerke geben und servieren. Warm schmecken sie am besten!   Und wie unser Lieblingskoch immer so schön sagt. Das Rezept ist bloß ein Vorschlag und eine kleine Hilfe, seien Sie kreativ und variieren Sie.  Kraeuter_Lindig_3.11.11_3454-1

 

Zu guter Letzt möchte ich den Bäckern unter Ihnen noch unsere Blütenmischung ans Herz legen. Über einen schönen Kuchen gestreut ist das ein unglaublich tolles und farbenfrohes Bild und ein guter Trick eine einfache Süßspeise wie ein richtiges Kunstwerk aussehen zu lassen. Und die Blüten schaffen es uns noch einmal den Sommer auf den Teller und uns ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Ich wünsche Ihnen viele schöne neue Rituale, gutes Essen und eine entspannte Zeit   Jana Bäumler

 

Zistrosentee – keine Chance für Viren, Bakterien

Dienstag, 14. April 2015

 

Ich werde immer wieder von Kunden nach Beschreibungen von Heilpflanzen gefragt, hier ein kleiner Auszug von Zistrosentee, welche mir besonders am Herzen liegt. Die kleine Heilpflanze aus dem Mittelmeerraum trägt unglaubliche Heilkräfte in sich. Die uralte Arzneipflanze wurde auch von der heutigen Medizin wiederentdeckt. In der Volksheilkunde der Griechen ist es schon lange bekannt, dass sich Zistrose als Bakterienkiller und vor allem auch gegen Viren hervorragend eignet. Der hohe Gehalt an Polyphenolen macht dies möglich. Dadurch werden wie auch beim grünen Tee schädliche Oxidationsprozesse in den Zellen entgegengewirkt. Viele unserer Kunden nehmen sie mittlerweile zur Immunstärkung und zum ausleiten von Schwermetallen und um dem Prozess der frühzeitigen Alterung entgegenzuwirken. Dr. Frank Petereit stellte im Rahmen seiner Doktorarbeit an der Universität Münster fest: Cystus hilft gegen viele Pilzkrankheiten wie den gefährlichen Darm- und Scheiden-Pilz Candida-albicans. Auch andere schädliche Mikroorganismen wie Kolibakterien und Heliobacter, Auslöser der Magenschleimhaut-Entzündung, hemmt Zistrose.  Zubereitung: Traditionell: kleine Handvoll Cystus-Kraut (ca. 10 g) mit ½ kochendem Wasser übergießen und 10 Min. ziehen lassen (je nachdem, wie herzhaft Sie ihn mögen).

In den Rezepten von mittelalterlichen Autoren wie Hildegard von Bingen und Maria Treben, übernehmen heimische Bitterkräuter eine für die Verdauung wichtige natürliche Anregung und Regulation. Das Gemüse früherer Zeiten war wesentlich reicher an Bitterstoffen, denn aus „modernen“ Gemüsesorten und anderen Nahrungsmitteln ist zugunsten eines „angenehmeren“, süßeren Geschmacks der Großteil der Bitterstoffe herausgezüchtet worden. Kaum jemanden erinnert sich an bittere Gurken, Möhren oder Auberginen und sogar Chicorée und Radicchio haben einen nur noch süßen Geschmack. Dadurch wird auch eine natürliche Essbremse ausgeschaltet, denn der süßere Geschmack weckt die Lust auf mehr.

Mit der Aufnahme in den Mund werden die Sinnesorgane aktiviert, die Schleimhäute ziehen sich zusammen und dehnen sich wieder aus. Dieser Prozess trägt zum Ausscheiden und Abtransport von Giften, Bakterien und Viren im Mund- und Rachenraum bei. Das Abwehrsystem des Körpers wird gestärkt. Der bittere Geschmack regt darüber hinaus die Produktion des Magensaftes an. Das Ergebnis ist eine schnellere und bessere Verdauung.IMG_5394

Lega Tee eine milde Bitterteemischung   zur Pflege von Leber und Galle, besteht aus dem Kraut und den Wurzeln des Löwenzahns, Artischocke, Tausendgüldenkraut, Salbei, Fenchel, Schafgarbe, Kalmus und Brennnessel. Zur Unterstützung der Entgiftungsorgane werden  vier Wochen lang täglich 3/4 Liter Tee getrunken. 2 gehäufte Esslöffel der Kräutermischung werden mit heißem Wasser übergossen und 8-10 Minuten ziehen gelassen.

In unserer total köstlichen neuen mediterranen Gewürzmischung, haben wir auch Basilikum das Küchengewürz und Nerventonikum enthalten. Basilikum ist aus der mediterranen Küche nicht mehr wegzudenken. Es verleiht Salaten, Tomaten, Pastasoßen sowie Fleisch- und Fischgerichten den nötigen Pfiff. Zudem macht es schweres Essen leichter verdaulich und bekömmlicher.

Schon vor mehreren tausend Jahren war Basilikum in Indien ein beliebtes Gewürz. Von dort aus hat es seinen Weg und seine Verbreitung angetreten, über die Mittelmeerländer bis auf unsere Vorspeisenteller und Nudelgerichte. Das Basilienkraut gibt es mit zahlreichen Arten und Sorten, die sich durch unterschiedliche Geschmacksnoten, Blattfarben- und formen unterscheiden.

Seine Verwendung als frisches oder getrocknetes Küchenkraut verbessert die Verdauung des Essens durch seine blähungswidrigen und krampflösenden Eigenschaften. Der hohe Anteil an ätherischen Ölen verleiht der Pflanzen und den grünen Blättern das kräftige Aroma und den Geschmack. Das aromatische Kraut hilft, Salz einzusparen.

Als Heilkraut wirkt es auf das Endokrinum und auf die Nebennierenrinde. Seine östrogenähnliche Wirkung wird nicht nur bei Menstruationskrämpfen gerne verwendet, auch in der Übergangszeit ins Klimakterium nutzt man die Eigenschaften vom Basilikumkraut, um die natürliche Östrogenproduktion des weiblichen Körpers anzuregen. Das erwärmende Kraut hellt die Stimmung auf, durch die belebende Wirkung auf Nerven und Psyche. Schon seit der Antike ist das fruchtbarkeitssteigernde Basilikum bekannt und wird auch als ätherisches Basilikumöl z.B. in Salaten, Gemüse oder in Duftlampen verwendet.

Ihnen einen schönen erholsamen Frühling. Bleiben Sie gesund. Sabine Bäumler

 

 

 

Wir singen hohe Töne auf unseren Jodlertee

Dienstag, 14. April 2015

 Unsere Kräutermischung zur Pflege des Hals- und Rachenraumes haben wir Jodlertee bekannt, weil er vielfach von Sängern und Redner getrunken wird, die bekanntlich viel zu sagen haben oder viel reden müssen und ihren Rachenraum ganz schön beanspruchen, besonders Räume mit Klimaanlagen strapazieren und belasten die Stimme, die aus Hals und Rachen kommt. Sänger und Musizierende, trinken den Tee gerne Tage vor ihrem Auftritt, das macht die Töne geschmeidiger.

Salbei legt sich wie ein Schutz über die Schleimhäute, dann werden sie weniger gereizt. Königskerzenblüten mit ihrem hohen Anteil an Schleimstoffen fördern die Feuchtigkeit in den Atemwegen und legen sich wie ein Schutz über die Luftröhre. Stockrosen sind hustenstillend, Bibernelle lösen den Schleim, Goldrute wirkt entzündungshemmend. Vogelknöterich und Holunder lindern den Husten. Vogelbeeren sind ein altes Heilmittel der Volksmedizin bei Stimmverlust und Heiserkeit.

Tipp: Sie können unsere Teemischung auch als Gurgelwasser verwenden.

1-2 gehäufte Teelöffel der Kräutermischung mit 1l heißem Wasser aufgießen, 7-9 Minuten ziehen lassen und über den Tag verteilt trinken. Am besten immer warm, das tut Hals und Rachenraum gut, verzichten sie auf kalte Getränke!
Haustee Räusperltee

Knispern, knaspern, räuspern

Verspüren sie ein Kratzen im Hals und müssen ständig räuspern? Dann ist unsere hauseigene Kräutermischung angesagt, die wir Räusperltee genannt haben. Bei Halsschmerzen und Stimmbandentzündung haben schon unsere Großeltern gewusst, welche Kräuter und Unkräuter man dafür braucht. Tee zu trinken wärmt zusätzlich!

Eibisch und Malve wirken reizmildernd, entzündungshemmend und lösen den Husten. Es ist der hohe Anteil von pflanzlichen Schleimstoffen, die sich im Hals und Rachenraum schützend auf die strapazierten Schluck- und Atemwege legen. Spitzwegerich wirkt kühlend und lindert den Hustenreiz. Thymian löst ebenfalls den festsitzenden Schleim und lindert den Hustenkrampf, der den ständigen Reiz auslöst, sich räuspern zu müssen, damit sich in den Bronchien etwas in Bewegung setzt. Königskerzenblüten mit ihrem hohen Anteil an Schleimstoffen fördern die Feuchtigkeit in den Atemwegen und legen sich wie ein Schutz über die Luftröhre. Süßholz löst den Schleim und wirkt entzündungshemmend auf das Geschehen in den Atemwegen. So nebenbei süßt er den Tee. Wer es süßer möchte, der gibt Honig in die Teetasse.

Tipp: Wer sich räuspern muss, ohne Husten zu haben oder sich erkältet hat, der sollte unsere Kräutermischung über mehrere Wochen trinken, und den Tee zusätzlich als Gurgelwasser verwenden. Es hat sich schon so oft bewährt, durch Kräuter den Reiz im Rachenraum zu lindern.

1-2 gehäufte Eßlöffel der Kräutermischung mit 1l heißem Wasser aufgießen, 7-9 Minuten ziehen lassen, bitte immer warm trinken. Und generell auf kalte Getränke verzichten, ebenso sollte der Versuch gemacht werden, generell auf Kuhmilch zu verzichten! Nach wenigen Tagen verspüren sie Besserung, wenn es der Tipp speziell für sie gewesen ist. Einen Versuch ist das allemal wert!

 

 

Mit starkem Immunsystem ins Frühjahr

Freitag, 28. März 2014

Jetzt ist genau die Zeit, in welcher die Immunstärkung in Form von Heidelberger Pulver optimal wahrgenommen werden sollte. Somit sind Sie im September gekräftigt und sicher vor den ersten Infekten.  Hier ein Auszug aus Herrn Heidelbergers Buch:„….Da ich gesund bin, aber die Todesstunde nicht kenne und das 80. Altersjahr überschritten habe, auch nicht aus Eigensucht oder Habsucht schreibe, sondern im Interesse der Menschheit, will ich meine Erfahrungen und Kenntnisse nicht mit ins Grab nehmen, sondern als ,Testament, der Welt in einer Broschüre zur Verfügung stellen….“

Das aus verschiedenen Kräuternund Schilddrüsen, und damit heilte ich auch den Magen, die Nieren und alle inneren Organe.

So ist es mir gegangen, und ich bin 80 Jahre alt geworden und bin fei von jeder Krankheit und frei von jedem Uebel. Durch die tägliche Einnahme von meinem Heidelberger Pulver, das ich zusammensetzte und davon morgens und abends eine gute Prise nehme, heile und löse ich den täglich sich bildenden Schleim und zerstöre damit das Produkt, das ins Blut überging. Dadurch bekam ich gesundes Blut. Dieses Pulver kann vom kleinsten Kinde bis zum Greise ohne Schaden genommen werden und führt zur Gesundung und Veredlung der Menschen. Bertrand Heidelberger mischte dieses Pulver auf Grund seiner 50 jährigen Lebensgeschichte.Er wurde im Jahr 1845 geboren und wie er von sich schrieb „nach Gesetz geimpft, und danach körperlich und geistig geschädigt und war deswegen gegenüber andern rückständig. Zur Zeit werde ich immer wieder auf die Wirkung von Rosenwurz angesprochen.Rosenwurz wurde vorwiegend im Osteuropäischen Raum erforscht und genutzt. Dort ist sie auch unter dem Namen  „Goldene Wurzel“ bekannt.Absinth_20_cmyk_01

 

 

Wie’s früher herging

Mittwoch, 22. Januar 2014

Kräuterheilbuch von Kräuter-Pfarrer Johann Künzle :IMG_6758

Die meisten Husten kommen durch eine akute oder chronisch verlaufende Entzündung der Bronchien zustande und sind meist von schleimigem oder eitrigem Auswurf, in ernsteren Fällen sogar von Fieber und Störungen des Allgemeinbefindens begleitet. Häufig ist die Ursache eine blosse Erkältung; Husten kann jedoch auch zustande kommen durch eine Lungenblähung, ferner auch als Folge einer chronischen Herzschwäche und ungenügender Blutzirkulation. Bei chronischem Verlauf, bei Auftreten von leichtem Fieber besonders gegen Abend hin muss stets auch an die Möglichkeit einer Erkrankung der Lunge gedacht werden. In solchen Fällen ist unbedingt eine Lungendurchleuchtung durch den Arzt zu machen. Ursachen sind Erkältungen, Durchzug, Durchnässungen, ungenügende Bekleidung, schlechte Blutzirkulation. So gibt es verschiedene Heilpflanzen, wie Pimpinellae radix  auch Bibernell, Bockwurz, Pfefferwurz genannt, wird seit jeher von unseren Großeltern als hustenlinderndes Mittel, bei Bronchitis und Problemen der oberen Luftwege verwendet. Seb. Kneipp gebrauchte die Bibernelle ebenso bei Rheuma und Nierenentzündungen.

Pfarrer Weidinger empfahl sie als auswurfförderndes Mittel und bei Entzündungen des Rachens und des Mundes, sowie bei Brustverschleimung und zur Nierenreinigung.  Esset Knoblauch und Bibernell, dann sterbet ihr nicht so schnell sagte schon ein altes Sprichwort und zu guter letzt unser Kräuterpfarrer Künzle schreibt in seinem berühmten Heilkräuterbüchlein «Chrut und Uchrut» folgendes: «Bibernell ist wie ein Russe und verjagt verhockte und eiternde Stoffe aus Kehlkopf, Lunge, Magen und Gedärmen, heilt Heiserkeit ( in Wein gesotten, gegurgelt und getrunken. Derlei althergebrachtes gibt es viele Beispiele, welche wir nicht in Vergessenheit  geraten lassen möchten

 

Heilkräuterkunde mit den verschiedenen Heipflanzen sind mittlerweile wieder auf dem Vormarsch. Viele unserer Kunden berichten, mit ihren Kindern gemeinsam Tee gesammelt, gemacht ausprobiert zu haben.

Odermennig – Leberheilpflanze des Altertums

Montag, 6. Januar 2014

Das Kraut mit seinen gelben Blüten ist seit Jahrhunderten ein Wundkraut und zählt zu den besten Nieren-, Leber- und Milzheilpflanzen.

Schon im Mittelalter wurde Odermennig mit dem Beinamen Leberkraut gepriesen:
„Odermeng is das fürnembst Kraut der alten zu allen verstopfften Leberen“.

Nicht minder lobenswert ist die Heilkraft des Odermennigkrauts bei Gallensteinerkrankungen, Gelbsucht und bei Neigung zu Harnsäureablagerungen. Mit all diesen Beschwerden ist der Leber-Galle-Trakt gefordert und für jede Unterstützung aus der Pflanzenwelt dankbar. Die moderne Kräuterheilkunde verwendet das Kraut von Odermennig zur Behandlung vom chronischen Leberschaden. Zur Unterstützung und Regeneration des leberspezifischen Gewebes helfen neben Odermennig auch weitere Heilpflanzen, z. B. Löwenzahnkraut und seine Wurzeln, Wegwartenwurzeln, das Kraut der Brennnessel sowie Kalmus und Salbei. Sie erleichtern die Verdauung durch die Förderung von Gallen-und Lebersäften, regen den Stoffwechsel an, und unterstützen sowohl das Ausleiten der Schadstoffe und Ablagerungen in den Organen, als auch den Abbau von körpereigenen Hormonen und Fremdöstrogen aus der Nahrung.

Pflegen Sie Ihre Leber mit der Teemischung Leb 74. Die darin enthaltenen Kräuter Odermennig, Wegwarte, Mariendistel, Löwenzahnkraut und –wurzel sowie Wermut und Salbei unterstützen die Leber in ihren vielfältigen Funktionen. Die Bitterstoffe feuern den Stoffwechsel an, die Gerbstoffe binden sich an Giftstoffe und Eiweißmoleküle im Körper und leiten diese über Stuhl und Harn aus. Besonders der Löwenzahn, im Volksmund auch „Bettseicher“ genannt, ist bekannt für seine Harntreibende Wirkung, durch die er Schlacken und Ablagerungen aus dem Körper befördert. Mit der Teemischung Lega 39/74 tun Sie gleichzeitig für Ihre Leber und Galle etwas Gutes. Diese, für den Stoffwechsel zuständigen Organe brauchen pflanzliche Bitterstoffe zur Unterstützung ihrer vielen Aufgaben im Körper. Die Zusammensetzung der Teemischung Lega 39/74 mit den Kräutern Odermennig, Kalmus, Salbei, Tausendgüldenkraut, Löwenzahn und Wermut liefert dazu einen wichtigen Beitrag. Der Tee darf weder mit Zucker noch mit Honig gesüßt werden!

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.seit1887.de

Blasenentzündung und Harnwegsinfekte

Montag, 25. November 2013

Infektionen der Harnwege und die Entzündung der Harnblase sind Erkrankungen, die aus anatomischen Gründen hauptsächlich Frauen betreffen. Der Weg für das Bakterium ist zwischen der Harnblase und der Öffnung der Harnröhre bei der Frau viel kürzer als beim Mann – bei der Frau entfallen die berühmten durchschnittlichen neunzehn cm Harnröhre, eine Wegstrecke oder Penislänge, die der körpereigenen Abwehr fehlen um Bakterien und Erreger zu eliminieren.
Die Harnblase steht in Verbindung mit den nervösen Zentren (Sympathikus, Parasympathikus, Bewusstes und Unbewusstes) und den Organen der oberen Harnwege (Nieren und Harnleiter) und kann deshalb zum „Sprachrohr“ für andere Probleme sein. Harnblase und Nieren sind die „Organe der Angst“ und reagieren auf gefühlsbetonte Probleme des täglichen Lebens ebenso schnell wie auf die Probleme mit dem anderen Geschlecht.

Wer sich immer wieder Blasenentzündungen holt, sollte auf warme Unterwäsche achten und warme Socken tragen. Der Nierenmeridian entspringt an der Fußsohle und regagiert empfindlich auf Nässe und Kälte. Mit dem Verlauf des Nierenmeridians steigen auch die Beschwerden in den weiblichen Unterleib. So bilden Nieren und Blase eine Partnerschaft. Ein unterkühlter Unterbauch ist anfälliger für Bakterien, verbraucht zur Verdauung viel mehr Energie, die dann an anderer Stelle fehlt und ebenso unterkühlt ist das emotionale Gefühlsleben.

Die Anzeichen sind bekannt: häufiges Wasserlassen, Brennen in der Harnröhre, Schmerzen oberhalb des Venushügels – besonders nach dem Wasserlassen, falsches Pinkelbedürfnis (jedes mal nur wenige Tropfen). Bei aufsteigender Infektion schmerzt die Nierengegend und Fieber entsteht. Von einer Harnwegsinfektion ist die Rede, wenn mehr als 100.000 Kolonien des gleichen Erregers in der Urin-Kultur gewachsen sind. Auch der ph-Wert des Urins ist aussagekräftig. Bei den meisten Blasenentzündungen ist der ph-Wert zu basisch, er liegt über 7,5.

Die Altersblasenschwäche muss nicht sein. Die sogenannte Sekretärinnenkrankheit zeigt uns deutlich, wie wichtig es ist, Harndrang nicht zu verdrängen und den Schließmuskel der Blase nicht zum Dauerhalteorgan zu trainieren. Entstanden ist der Begriff, weil es für eine Sekretärin typisch ist, zuerst sämtliche Arbeiten zu erledigen und die Notwendigkeit den Arbeitsplatz zu besetzen, dem Bedürfnis nach Entleerung der Blase nicht nachgeht. Dadurch schwächt sich der Blasenmuskel und entwickelt sich zu einer Blasenschwäche. Wichtig ist es täglich genügend zu trinken.

Es gibt Heilkräuter, die den Harn treiben, die entzündungshemmend wirken, die das Millieu der Schleimhaut verbessern und so den Bakterien keinen Raum bieten.

Goldrute (Solidago virgaurea und canadensis). Obgleich vorrangig als Nierenkraut geführt, passt sie zu den typischen Frauenleiden, denn in den Nieren ist das Gefühlleben lokalisiert. Emotionen, Aufregungen, Reaktionen und Sehnsüchte – was die Gegebenheiten eines Tages so mit sich bringen – lagern sich in den Nieren ab. Goldrute kräftigt die Nieren und verleiht emotionale Ausdauer.

Von Heidelbeeren und Preiselbeeren werden die Blätter verwendet. Als Mittel gegen Zuckerkrankheiten fördern sie die Ausscheidung von Harnstoff – sie tun sich besonders hervor im Kampf gegen Colibakterien – und begünstigen die Durchblutungen und regen die Darmtätigkeiten an. Auch als Beerensaft köstlich im Geschmack und die Teeform gibt es als getrocknetes Kraut.

Orthosiphon, der indische Nierentee, stammt aus der Familie der Lippenblütler und aus seinen Blättern wird Nierentee aufgebrüht. Der Tee fördert die Ausscheidung von Harnstoff, treibt den Harn, wirkt leicht krampflösend und desinfiziert die Harnwege. Gut geeignet für akute und chronische Leiden der Nieren, weil eine sanfte Durchspülungstherapie bei Neigung zur Steinbildung angesagt ist.

Nahrungsmittel für und wider bei Blasenentzündungen

Bei Blasenentzündung sollte auf säureproduzierende Nahrungsmittel, fleischhaltige Nahrungsmittel, weißes Mehl, Zucker, Kaffee und auf Fette verzichtet werden. Anders gesagt, auf Fleisch, Schalentiere, Sardinen, Konserven, Kaffee und Zucker in jeder Form. Was tut gut? Dagegen sind Rüben gut, weil sie Harn treibend wirken, Harnsteine auflösen und belebend sind. Dazu Roggen zur Bekämpfung von Entzündungen der Harnwege und Lauch wegen seines Reichtums an alkalischen Salzen und seiner keimtötenden, harntreibenden und abführenden Wirkung.
Spültee H7 zur Pflege und Kräftigung der Harnblase besteht aus Zinnkraut, Johanniskraut, Bärentraubenblättern, Goldrute, Sonnenblumen, Salbei, Hagebutten, gelbem Labkraut und Petersilie.

Für die Organe Blase und Nieren ist es besonders wichtig täglich viel zu trinken, am besten auf den Tag verteilt und nicht den Tagesbedarf auf einmal. So sind die Organe beschäftigt und können ihrer Arbeit nachgehen. Die Hauptaktivitätszeit der beiden Organe ist um 19:00 Uhr beendet und zu dieser Zeit sollte der Flüssigkeitsbedarf bereits getrunken sein. Spätes trinken verursacht zum einen das lästige nächtliche Aufstehen müssen und hindert eventuell am Wiedereinschlafen können. Zum anderen tut man der Niere und Blase nichts gutes, weil sie ihre Arbeiten bereits eingestellt haben und so der Körper nicht befreit wird von Stoffen, die über den Harn ausgeschieden werden.

Eine Teekur für das Wohlbefinden des Körpers und zum Zwecke der Entgiftung von Schadstoffen sollte immer über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. Ein Liter Tee am Tag und die Regelmäßigkeit sind dabei wichtig. Vier bis sechs Wochen ist der ideale Zeitraum für eine Teekur.

Mit Weißdorn bleibt das Herz im Rhythmus

Donnerstag, 23. Mai 2013

Wenn sich die Gefühle aufgrund von großen Sorgen, seelischen Schmerzen und anhaltendem Stress stauen, lastet ein schweres Gewicht auf der Brust und das Herz wird von einer Enge eingeschnürt, die seine Leistungsfähigkeit beeinträchtigen kann. Bei nachlassender Herzleistung ist Weißdorn ein bewährtes Langzeittherapeutikum, denn es vermittelt neue Lebensimpulse. Der üppige Blütenmantel, der wie Schnee auf den Zweigen sitzt, täuschen gerne darüber hinweg, dass der Baum zahlreiche Dornen trägt. Dornen haben eine wichtige energetische Funktion. Als ob sie Energie ausstrahlen wollen, so schaffen sie die Möglichkeit zur Entladung gestauter Vitalität.

 Dazu trinken wir über längere Zeit Weißdorntee und nehmen uns Zeit, die Pausen zu genießen. Ein gehäufter Esslöffel der getrockneten Blätter und Blüten von Weißdorn werden mit 1 Liter heißem Wasser aufgegossen und 7 Minuten ziehen lassen. Tassenweise über den Tag verteilt trinken.

Die Wirkungsbasis des Weißdorns ist sehr vielfältig, aber der Hauptansatzpunkt ist das Herz, genauer gesagt der Herzmuskel. Dort entfaltet sich die Wirkung der Inhaltsstoffe und sorgt für eine bessere Durchblutung des Muskels und der Herzkranzgefäße. Deshalb ist Weißdorn gut einsetzbar bei Herzbeklemmung, Herzklopfen, kreislaufbedingten Müdigkeitsanfällen, Blutdruckschwankungen und Herzrhythmusstörungen. Weißdorn beruhigt und fördert das Einschlafen .

Der Blutdruck ist Ausdruck der Dynamik eines Menschen. Personen, die Widerständen eher ausweichen, Verantwortung scheuen, zur Verfügung stehende Lebenskräfte verweigern, um sie nicht in Tatkraft umsetzen zu müssen, neigen meist zu niedrigem Blutdruck.

Andererseits wird derjenige eine Erhöhung des Blutdrucks und der Pulsfrequenz heraufbeschwören, der Spannungsfelder sucht und ständig in Konfliktsituationen steht, ohne eine Lösung herbeizuführen. Diese Energien, die durch fehlende Problemlösung nicht abfließen können, führen zu einer Dauererregung, zu einem inneren Stau und Druck und schließlich zu Bluthochdruck. Ein anderer Grund für zu hohen Druck im Gefäßsystem kann in der Überforderung liegen.

Das Herz reagiert empfindlich auf alle Stresshormone. Herzrhythmusstörungen treten auch bei Schilddrüsenfunktionsstörungen auf und Herzsymptome im Klimakterium sind Ausdruck eines schwierigen Übergangs von einer Lebensphase in die andere. Infektionskrankheiten und Grippe belasten das Herz und sollten mit Weißdorntee unterstützt werden.

Pflegen Sie das Herz mit der Teemischung Hekra 53 und lassen Sie die Kräuter wirken. Weißdornblüten und die roten Früchte nehmen den Druck und das Beklemmungsgefühl in der Herzgegend. Weißdorn stärkt das Altersherz, reguliert den Blutdruck und fördert die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels. Kreislaufbedingte Müdigkeit und Erschöpfungszustände brauchen Herzgespann und Rosmarin. Rosenblüten und Hagebutte fördern die Vitalität. Kardobenediktenkraut und die Wurzel von Angelika reinigen den Körper von Giften und helfen der Leber diese auszuscheiden.

Zur Pflege des Herzens werden über mehrere Wochen täglich 2-3 Tassen der Teemischung über den Tag verteilt getrunken.

Anwendung: 2 gehäufte Teelöffel der Krautmischung mit 1 Liter heißem Wasser übergießen und 7 Minuten ziehen lassen.

Die Teemischung Hekra 53 eignet sich hervorragend für Menschen mit Schlafstörungen, die durch Stress und Hektik verursacht sind. Unruhezustände, nervöse Erregungszustände und Überempfindlichkeit der Sinne lassen das Herz nicht zur Ruhe kommen und behindern das Einschlafen. Pflegen Sie Ihre Herz mit Weißdorn, Herzgespann, Lavendel und Rosenblüten.

Zur Stärkung für den ganzen Tag genießen Sie Weißdornblüten auch in Müsli, Joghurt oder im Salat.

 

Frauenmantel, ein Schutzmantel für die Frau

Montag, 6. Mai 2013

Welche andere Heilpflanze könnte die Weiblichkeit besser verkörpern als der Frauenmantel? Ihr Aussehen ist fraulich und mondhaft. Das Blatt der Pflanze ist wie ein Mantel, der sich schützend um die Bedürfnisse der Frau legt – wie ein Schutzmantel der Geborgenheit.
Tee aus dem Kraut macht die Frau in den kritischen Tagen vor der Regelblutung spürbar gelassener und friedfertiger. Das heimische Frauenkraut reguliert die empfindliche Balance und die dynamische Wechselwirkung zweier Mechanismen im monatlichen Zyklus : die Hormone und das Nervensystem. Dadurch unterstützt es den hormonellen Vorgang im Körper, den Reinigungsprozess der Gebärmutter einzuleiten. Die vielfältigen und allesamt unangenehmen Symptome, die viele Frauen beim Herannahen ihrer Menstruation erleben, betreffen einerseits sie selbst, oft aber auch die Mitmenschen in der näheren Umgebung. Die Folgen der disharmonischen Hormonregulation im weiblichen Körper sind launische Anwandlungen, Schlafstörungen, schmerzempfindliche Brüste, Blähbauch und Darmverstopfung, vermehrte Wassereinlagerungen und damit verbundene Gewichtszunahme, Kopfschmerzen und Unwohlsein. Zusammengefasst werden diese Erscheinungsformen als prämenstruelles  Syndrom (PMS) bezeichnet.

Im monatlichen Menstruationszyklus durchlebt der weibliche Körper eine Phase, in der das Hormon Östrogen überwiegt. Es bereitet den Eisprung vor. Das Follikelhormon, jenes Östrogen, das vom Eierstock gebildet wird, ist für das Wuchern der Gebärmutter vor dem Einsprung verantwortlich. Ebenso kann es bei Überproduktion heftige Gefühlsausbrüche und ein gesteigertes Verlangen nach Süßigkeiten und Saurem auslösen.

Andere Frauen neigen in dieser Zeit zu Pickel um den Mund herum und auf dem Kinn. Jetzt wird das Ungleichgewicht der Hormone noch für jeden sichtbar. Jede Frau kennt mehr oder weniger diese monatlich wiederkehrenden Beschwerden vor dem Eisprung und in den Tagen vor der Regelblutung.
Mit Hilfe von gestagenartig wirkenden Kräutern wie zum Beispiel Frauenmantel und Silberfrauenmantel lassen sich zyklisch wiederkehrende Seelenkrisen und prämenstruelle Heißhungerattacken beseitigen oder zumindest mildern. Die Schulmedizin behandelt die Beschwerden, aber die dahinterliegende Disharmonie wird nicht behoben.

Frauenmantel harmonisiert die hormonelle Achse und das Nervensystem dauerhaft und ohne Nebenwirkungen. Der Volksmund gibt der Heilpflanze Namen wie Sintau, Muttergottesmäntelchen, Gänselgrün und unserer lieben Frauen Mantel – die Volksmedizin weiß seit Jahrhunderten Bescheid über die positiven  Wirkungen des Wiesenkrautes auf die Weiblichkeit.
Anwendungsgebiete des Frauenmantels sind in erster Linie die hormonelle Begleitung der Frau in den fruchtbaren Jahren, angefangen in der Pubertät, als Begleitung in der Schwangerschaft und besonders auch beim Kinderwunsch. Frauenmantel bereitet das Nest vor (damit ist die Gebärmutter gemeint), damit das Ungeborene in guter Umgebung wohlbehütet ist. Durch ihre gestagenähnliche Wirkung wird das Schwangerwerden unterstützt. Schwangere Frauen dürfen täglich eine Tasse Tee aus dem Kraut der Alchemilla trinken.

Nach der Geburt wird der Tee getrunken, damit sich die Schwangerschaftsstreifen zurückbilden. Frauenmantel ist auch eine Arznei für die Beschwerden der zweiten Lebenshälfte, weil das Kraut die rhythmischen Prozesse des weiblichen Unterleibes unterstützt.

Silberfrauenmantel hat sich zur Stärkung des Bindegewebes und bei hormonell bedingter Fettsucht hervorragend bewährt. Allerdings muss man gegen solche Leiden eine Teekur über mindestens 1 Jahr durchhalten.
http://www.seit1887.de

 

Mit frischer Haut und neuem Elan in den Frühling

Donnerstag, 28. Februar 2013

Fühlen Sie das Kribbeln schon? Der Frühling naht, und Mensch wie Natur freut sich auf die wärmenden Sonnenstrahlen, auf Licht und frische Luft. Auch unsere Haut, die durch die winterliche Kälte enorm beansprucht ist, sehnt sich nach sanfter Pflege. Bringen Sie mit Kräutern, edlen Pflanzenölen und erlesenen Essenzen den Fett- und Feuchtigkeitshaushalt Ihrer Haut wieder ins Lot!

Seit jeher setzen die Menschen auf die natürlich pflegende Kraft der Natur. Überlieferte Schönheitsrezepturen längst vergangener Zeiten basierten bereits auf Mandel- oder Olivenöl und feinsten Pflanzextrakten. Genießen auch Sie die wohltuende Wirkung von Kräutern und Heilpflanzen, und helfen Sie Ihrer Haut deren natürliche Spann- und Strahlkraft zu entfalten!

Für die sensible Haut empfehlen wir unser Hautöl sensitiv. Dieses besonders milde und wertvolle Hautöl aus Borretsch-, Nachtkerzen-, Jojoba- und Traubenkernöl mit zugesetztem Vitamin E ist auf die Bedürfnisse empfindlicher und trockener Haut abgestimmt. Durch das Hautöl sensitiv wird die Haut beruhigt und erhält ihr natürliches Gleichgewicht zurück.

Anspruchsvolle, zur Trockenheit und Fältchenbildung neigende Haut verlangt nach kostbarem Wildrosenöl, das aus den Kernen der Hagebutte gewonnen wird. Es wird kalt gepresst, ist geruchsneutral, zieht gut ein und glänzt nicht.

Allen, die schon jetzt den Duft des Frühlings riechen wollen, legen wir unser Rosenkörperöl wärmstens ans Herz. Ursprünglich aus einem Geburtstagsgeschenk entstanden, beinhaltet es neben Jojoba- und Traubenkernöl auch das reine ätherische Öl der Rose und echte, tahitianische Vanille.

Pflegen Sie Ihren Flüssigkeitshaushalt!
Je wärmer es wird, umso wichtiger ist es, die Haut mit genügend Flüssigkeit zu versorgen, damit sie nicht von innen her austrocknet. Trinken Sie deshalb täglich 2-3 Liter Wasser oder Kräutertee. Dies schwemmt nicht nur angestaute Schlacken aus dem Körper, sondern fördert auch die Elastizität der Haut. Für die Entsäuerung der Haut nehmen Sie die traditionelle basische Kräutermischung vom Jugendtee – pflegend und harmonisierend – oder die hautentlastende Mischung Tausendschön, die die Säureausscheidung anregt und so bestens für die innerliche Pflege der Haut geeignet ist..