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Dienstag, 2. November 2010
Bitter im Mund, dem Magen gesund
Wer erinnert sich nicht an Wilhelm Busch`s Schneider Böck, welcher nach dem Streich von Max und Moritz «das Magendrücken kriegte…» Frau Böck wurde gepriesen, weil sie ein heiß-es Bügeleisen auf den Leib brachte, und es wieder gut machte. Schon hier bemerkt man mit einem Schmunzeln, dass Ärger und Stress auf den Magen schlagen kann. Ein bisschen Wärme entspannt und kann die Beschwerden beseitigen. Magenbeschwerden nehmen in unserer Gesellschaft immer mehr zu. Ein junger Vater mit 25 Jahren erklärte mir resigniert“der Arzt meinte damit müsse ich leben, das hätte jeder Zweite“. Erstaunt stellte ich mir diesen jungen Mann in den nächsten 40, 50 Jahren mit der Einnahme eines täglichen Säureblockers vor. Dies kann nicht die Lösung sein.
Es gibt verschiedene traditionelle Magen- und Lebermittel. Ein altes Sprichwort heißt „bitter im Mund, dem Magen gesund“ So war es früher in alten Teemischungen üblich, sowohl bitterstoffhaltige als auch nervenberuhigende Kräuter zu vermischen. Man machte auch bei Mensch und Tier wenig Unterschied. Das Pferd oder eine Kuh bekamen oft die gleichen Kräuter mit unter das Futter gemischt, wie tagsüber von den Bauern getrunken wurden. Wohltuende Kräutermischungen, wie in unserem Leibschmeichler oder Sonnenleib, beruhen auf alten Überlieferungen. Diese beiden Tees können auch sehr gut miteinander gemischt werden. Bei Magenempfindlichkeiten sollte man Reizstoffe wie rauchen, Kaffee, grüner Tee und natürlich Stress meiden. Greifen Sie eher nach bitterstoffhaltigen Salaten als nach süß gezüchteten. Bereits im Mund fängt die Pflege der Schleimhäute und auch die Entsäuerung über die vermehrte Speichelflussanregung mit Bitterstoffen an.
Original Auszug aus dem Kräuter-Pfarrer Johann Künzle Heilkräuterbuch:
“Ist die Blutzirkulation in den Gliedern gestört, dann kommt es zu Kältegefühl, Kribbeln und Einschlafen von Händen, Füssen und Beinen. Schwere Beine, Krämpfe und Hämorrhoiden sind Symptome von Veneninsuffizienz.” Rotes Weinlaubbalsam hilft, aus volksheilkundiger Sicht bei schweren und müden Beinen. Die Wirkung der Extrakte aus der roten Weintraube und dem roten Weinlaubblatt wurden genutzt, um Bein- und Fußbeschwerden entgegenzuwirken. Menschen mit Durchblutungsproblemen in den Beinen und Füßen,
werden dieses Produkt schätzen. Haustee VE ein Tee, welcher Sie auch innerlich bei der Venenpflege aus volksheilkundlichen Erfahrungen unterstützt.
Kräuter Pfarrer Künzle empfahl zusätzlich regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und gutes und ausgiebiges Kauen der Speisen verhütet oft Verdauungsschwäche. Nach jedem Essen mindestens eine halbe Stunde Ruhe. Dies wird nicht jeder umsetzen können – aber oft reicht es schon aus – fünf Minuten die Gedanken abzuschalen und komplett zu entspannen.
Die Menschen waren früher mit Sicherheit nicht unbedingt gesünder, aber sie vertrauten auf altes überliefertes Kräuterwissen ihrer Eltern und befassten sich mehr mit ihren Erkrankungen und der Gesundheitspflege. Ein Säureblocker hilft kurzfristig- langfristig kann er den Schmerz oder Aufschrei des Magens nicht lindern.
Holunderblütensirup
2 Zitronen
1 kg Zucker
60 g Zitronensäure
25 Holunderblütendolden
1,5 l Wasser
1. Zitronen in Scheiben schneiden und mit den Holunderblüten, Zucker und Zitronensäure in ein Steingutgefäß oder Topf geben.Dann mit kochendem Wasser übergießen. Zudecken und 3 Tage ziehen lassen, täglich einmal durchrühren!
2. Anschließend abseihen und in Flaschen füllen oder Eiswürfelbeutel einfrieren.
Zum Trinken 1:4 mit kaltem oder heißem Wasser mischen. Schmeckt sehr lecker zu Sekt!
Ihr Kräuterparadies Team
Kräuterparadies seit 1887
Sabine Bäumler
Diätassistentin 1989
Schlagworte:Bertram von Heidelberg, Bitterpulver, Bitterstoffe, Heidelberger, Heidelberger Pulver, holunderblütensirup, Kräutererbe, säureblocker Veröffentlicht in Newsletterarchiv | 1 Kommentar »
Montag, 1. November 2010
Gesundheitspflege für die Gelenke
Wie freut es mich, wenn alte Erfahrungen an unsere Kunden weitergegeben, so hilfreich sind.
Ich kann es nicht oft genug schreiben und auch bei uns im Laden sagen „Gesundheitspflege
fängt von innen an“ und man selbst muss es tun.
Unser Gärtner im Ort – ein guter Freund von uns – klagt seit Jahren über Rückenschmerzen.
Vor ½ Jahr schenkte ich ihm Hagebuttenpulver mit den Worten „Nimms und sag mir, ob es Dir hilft“. Wochen vergingen und er hat mir erklärt, dass er auch nicht weiß weshalb, aber bei ihm hilft es nichts.
Ich bin natürlich kein Wunderheiler, aber ich konnte nicht glauben, dass es nach den vielen positiven Rückmeldungen bei uns im Laden, ihm nicht helfen soll. Nach einigem Nachfragen, wie viel er denn nehme und wie oft, steigerten wir die Einnahme auf 1 Eßl. Verteilt über den Tag, in Joghurt, Quark oder wie er sagt „Ich nehms in Wasser verrührt, dann geht’s einigermaßen“ . Heute hat er mich freudestrahlend fest gedrückt und gesagt, dass es ihm deutlich besser gehe und er merke wie es wirkt- er könne es gar nicht glauben, was das für ein „Zeug“ sei.
Dies ist mein Muttertagsgeschenk, auch wenn er kein Sohn von mir ist und wir gleich alt sind.
Oft muss man einfach lange suchen, bis man etwas für sich findet. Machen Sie sich auf den Weg, probieren Sie Dinge aus und wägen Sie ab, wie es oder ob es für Sie hilfreich ist.
Das Hagebuttenpulver wir aus den Kernen und Schalen gewonnen.
Für eine Gesundheitspflege der Knochen und Gelenke nimmt man 1 – 2 TL Hagebuttenpulver in Joghurt, Quark, Marmelade, Wasser oder wie ein Kunde mir erklärte mit etwas Honig, Haferflocken, Orangensaft ein.
In einem altem volksheilkundlichen Kräuterbuch heißt es Hagebuttenpulver findet aus traditioneller Sicht Anwendung bei:Arthritis, Arthrose in Hüft-, Knie- und Handgelenken. Es kann dabei die Morgensteifigkeit verbessern und regt die Abwehrkraft an. In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes Wochenende.
Ihr Kräuterparadies Team
Kräuterparadies seit 1887
Sabine Bäumler
Diätassistentin 1989
Veröffentlicht in Newsletterarchiv | Keine Kommentare »
Montag, 20. Juli 2009
Für Alle welche „die Nase bereits im Sommer voll haben“
Normalerweise schreibe ich dies im Oktober, November. Doch seit einer Woche ist jeder zweite unserer Ladenkunden richtig erkältet. Rund zwei bis drei Mal pro Jahr schlägt sich jeder mit einer Erkältung herum- so machte man sich auch schon vor über 100 Jahren darüber seine Gedanken. Ob es damals
auch schon die berühmte Sommergrippe gab?
Pfarrer Künzle schrieb im Jahr 1918 bereits „Schnupfen und Katarrh üben ihre Herrschaft aus. Er empfahl eine Mischung, welche sich Professorentee
nannte.
Auch eine wohltuende und aus traditioneller Sicht Pflegende Mischung für den Hals ist unser Sänger und Redner Tee aus Stockrosenblüten, Salbeiblätter, Riesengoldrute, Vogelknöterich, Königskerzenblüten, Vogelbeeren, Bibernellwurzel, Holunderbeeren und echtem Labkraut.
Wer es lieber Genussvoll möchte dem empfehle ich unseren erfrischenden Sommerfrischler mit Zitronengras und franz. Verbena ein Genuss.
Viel Trinken ist immer wichtig, besonders aber bei den ersten Anzeichen einer Erkältung oder eines Schnupfens. Damit kräftigen Sie Ihre Nasen- und Mundschleimhäute und halten sie feucht. Außerdem werden angeflogene Krankheitserreger gleich wieder aus dem Körper ausgeschwemmt. Mindestens 2,5 Liter sollten Sie pro Tag trinken! Früher gab es zu jedem Mittagessen
eine Suppe als Vorspeise. Ich empfehle dies auch unseren Kunden, welche sagen, daß sie nicht soviel trinken könnten. Mit Ingwer oder Galgant gewürzt, schützt man sich auch vor lästigen Magenverstimmungen und Sommerdurchfall.
Zur Pflege nach den letzten Sonnenbädern empfehlen wir Ihnen unser Hautöl sensitiv. Dieses besonders milde und wertvolle Hautöl aus Borretsch-, Nachtkerzen-, Jojobaöl, Vit. E und Traubenkernöl, pflegt besonders die sensible Haut und trockene Haut. Kostbares Borretsch- und Nachtkerzenöl versorgen die Haut mit lebensnotwendigen Fettsäuren. Ein hochwertiges Pflegeöl, welches rasch und vollständig aufgenommen wird.
Anspruchsvolle Gesichtspflege ist mit dem Wildrosenöl möglich. Dieses hochwertige Öl wird aus den Kernen der Hagebutte gewonnen. Es kommt in Spuren, in hochwertiger Kosmetik vor, bei uns können Sie es pur bestellen. Das kalt gepresste Öl ist geruchsneutral zieht gut ein und glänzt nicht.
Wer aber den Duft des Sommers, noch mit in den Herbst tragen möchte, der greift zum Rosenkörperöl. Aus Jojoba-, Traubenkernöl reines ätherische Rosenöl und echte tahitianische Vanille. Der Duft wird erst durch die Körpertemperatur langsam freigesetzt und entspannt Sie über Stunden.
Eine erkältungsfreie Zeit
Sabine Bäumler
Diätassistentin |
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Schlagworte:rosenkörperöl, schnupfen, tahitianische Vanille, traubenkernöl Veröffentlicht in Newsletterarchiv | Keine Kommentare »
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