Schmetterlingstee

 

In der Hektik die Schilddrüse nicht vergessen!

Die Schilddrüse reguliert viele Stoffwechselvorgänge des Organismus, ist der Bildungsort für das Hormon T3 und T4. Hormone sind Botenstoffe, die im sensiblen Gleichgewicht mit anderen Botenstoffen des Körpers harmonieren, so ist es gedacht. In Phasen intensiver körperlicher Umstellung, so wie viele Frauen es im Klimakterium erleben, sind die Hormone allgemein und die Schilddrüsenhormone im besonderen, in der täglichen Produktion Schwankungen unterworfen. So wie der regelmäßige Monatszyklus ab Mitte Vierzig bereits gewisse Unregelmäßigkeiten zeigen kann, so ist der Übergang ins Klimakterium oftmals spürbarer und deutlich merkbarer mit der Tagesform, Stressverarbeitung und Aufmerksamkeit der Gedanken verbunden. „Man ist nicht mehr so belastbar“ sind die Worte, die oft bemerkt werden – in den seltenstens Fällen aber auf die Hormonumstellung und Schilddrüse zurückgeführt wird.

Reizbarkeit, gesteigerte Nervosität und Aktivitätsschwäche können unter anderem die Folgen sein, und die Schilddrüse betreffen. Unser Haustee Schmetterlingstee ist eine Kräutermischung aus Cardobenediktenkraut, Brunnenkresse, Ginsterblüten, Königskerzenblüten, Salbei, Andorn, Wolfstrapp und Eisenkraut für eine sanfte Regulation der Schilddrüsenaktivitäten.wolfstrapp (2)

Wolfstrapp zügelt die hitzige Erregbarkeit im Überschuss der Schilddrüsenhormone – verursacht durch Stresssituationen oder einer nicht im Rhythmus schwingenden Lebensphase. Das Herz und der Rhythmus seiner Schläger schwingen sich mit ein. Ginsterblüten mit ihrer kräftigen gelben Farbe beruhigen das Herz, wirken am Reizleistungssystem der Pulfrequenz und ergänzen den Wolfstrapp in seiner Wirkung. Cardobenediktenkraut bringt die Leber mit in die Rezeptur, weil diese bekanntlich auch die Hormone abbaut und ausscheidet. Andorn hat eine sekretfördernde Wirkung auf die großen Drüsen, besonders der Galle erleichtert das Kraut das Fließen der produzierten Flüssigkeiten. Eisenkraut wirkt beruhigend auf die Schilddrüse und noch im 16. Jahrhundert hinderte man mit Eisenkraut das Kropfwachstum. Schwangere sollten bitte auf Eisenkraut verzichten! Salbei lindert vermehrte Schweißbildung, dazu sollte die Teemischung nicht zu lange ziehen (weil lange ausgezogene Salbeiblätter das Schwitzen fördern!) und nicht zu heiß getrunken werden!

Das Zusammenspiel der Kräuter reguliert auf sanfte Weise Hormon- und Stoffwechselhaushalt rund um die Schilddrüse, Kräuter beziehen das Herz ein und entlasten die Leber. 1-2 gehäufte Eßlöffel der Kräutermischung werden mit 1/2l heißem Wasser aufgebrüht und bitte nur 5 Minuten ziehen lassen (wegen der schweißfördernden Wirkung von Salbei), abkühlen lassen und lauwarm trinken, auch kalt schmeckt der Tee. Ungesüßt hat er die stärkste Wirkung auf die Leber!