Immer mehr Kunden kommen zu uns in den Laden und haben Angst vor der Schweinegrippe. Bereits im Jahr 1918 zur Zeit der Spanischen Grippe hat Herr Pfarrer Künzle tatkräftig die Ärmel hochgekrempelt. Er verordnete jedem Einwohner in Wangs seinen Professorentee, täglich frischen Knoblauch und das Einatmen von Eukalyptus oder Thymianöl. Krankheiten und Seuchen wird es immer wieder geben und ich bin der Meinung, dass man sich nicht nur auf Ärzte verlassen sollte. Man muss sich selbst natürlich auch um sich kümmern. Ausreichend trinken, Bewegung an der frischen Luft, Erholungsphasen für den Körper einplanen usw. Eigentlich normale Regeln, wie sie die meisten in ihrer Kindheit bereits erlernt hatten.
Schweinegrippe und die Angst der Menschen
Freitag, 31. Juli 2009Kräuterwanderung im Juni
Donnerstag, 30. Juli 2009Überall spriesst es und blüht es. Ob Spitzwegerich, Karde, Johanniskraut oder der oft unbekannte Frauenmantel. Alleine aus der Vielfalt eines Spaziergangs könnte man sich einen gesunden und wohlschmeckenden Kräutertee mischen. Werden unsere Kinder in 50 Jahren denken Lindenblüte ist giftig oder es gibt nur Getränke aus Plastikflaschen mit Pfandrückgabe. Das sind wirklich manchmal meine Gedanken, wenn ich mir vorstelle daß nicht einmal die heutige Mütter- unt Vätergeneration wissen was in Feld und Wald wächst oder blüht. Braucht es Notsituationen, um sich an die Kraft der Gänseblümchen, das Wirken des Holunders oder des Blutweiderichs zu erinnern? Jeder kann sich auf den Weg begeben und sich der Natur nähern in diesem Sinne einen schönen 30.Juli.
