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Die Weisheit der kleinen Schritte

Ist es gerade unglaublich wichtig, wenn es um die eigene Gesundheitspflege geht. Wie das tägliche Zähneputzen, waschen usw. gehört es für mich natürlich dazu, was meinem Körper und meinem Geist guttut. Große Worte- aber kleine Schritte. Denn hat nicht jede/r von uns ein klein wenig im Kopf- ich m müsste mal, sollte ich nicht, das steht schon lange an. Ich bin nicht dafür alle Aufgaben sofort zu erledigen und sich damit zu überfordern. Sich mit Nahrungsergänzungsmitteln vorsorglich zu versorgen, aus der Angst heraus- man könnte nicht alles abgedeckt haben.

Infektionen der Harnwege und die Entzündung der Harnblase sind Erkrankungen, die aus anatomischen Gründen hauptsächlich Frauen betreffen. Der Weg für das Bakterium ist zwischen der Harnblase und der Öffnung der Harnröhre bei der Frau viel kürzer als beim Mann – bei der Frau entfallen die berühmten durchschnittlichen neunzehn cm Harnröhre, eine Wegstrecke, die der körpereigenen Abwehr fehlen um Bakterien und Erreger zu eliminieren. Die Harnblase steht in Verbindung mit den nervösen Zentren (Sympathikus, Parasympathikus, Bewusstes und Unbewusstes) und den Organen der oberen Harnwege (Nieren und Harnleiter) und kann deshalb zum „Sprachrohr“ für andere Probleme sein. Harnblase und Nieren sind die „Organe der Angst“ und reagieren auf gefühlsbetonte Probleme des täglichen Lebens ebenso schnell wie auf die Probleme mit dem anderen Geschlecht. So haben wir sehr häufig Kunden/innen, welche ohne erkennbaren Grund immer wieder eine Blasenentzündung haben, in Zeiten von Stress. Häufiges Wasserlassen, Brennen oder Schmerzen sind da sehr unangenehm. Es gibt Heilkräuter, die den Harn treiben, die entzündungshemmend wirken, die das Milieu der Schleimhaut verbessern und so den Bakterien keinen Raum bieten.

Spültee zur Pflege und Kräftigung der Harnblase besteht aus Zinnkraut, Johanniskraut, Bärentraubenblättern, Goldrute, Sonnenblumen, Salbei, Hagebutten, gelbem Labkraut und Petersilie.Für die Organe Blase und Nieren ist es besonders wichtig täglich viel zu trinken, am besten auf den Tag verteilt und nicht den Tagesbedarf auf einmal. So sind die Organe beschäftigt und können ihrer Arbeit nachgehen. Die Hauptaktivitätszeit der beiden Organe ist um 19:00 Uhr beendet und zu dieser Zeit sollte der Flüssigkeitsbedarf bereits getrunken sein. Spätes trinken verursacht zum einen das lästige nächtliche Aufstehen müssen und hindert eventuell am Wiedereinschlafen können. Zum anderen tut man der Niere und Blase nichts gutes, weil sie ihre Arbeiten bereits eingestellt haben und so der Körper nicht befreit wird von Stoffen, die über den Harn ausgeschieden werden. Eine Teekur für das Wohlbefinden des Körpers und zum Zwecke der Entgiftung von Schadstoffen sollte immer über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. Ein dreiviertel Liter Tee am Tag und die Regelmäßigkeit sind dabei wichtig. Vier bis sechs Wochen ist der ideale Zeitraum für eine Teekur.

Orthosiphon, der indische Nierentee, stammt aus der Familie der Lippenblütler und aus seinen Blättern wird Nierentee aufgebrüht. Der Tee fördert die Ausscheidung von Harnstoff, treibt den Harn, wirkt leicht krampflösend und desinfiziert die Harnwege. Gut geeignet für akute und chronische Leiden der Nieren, weil eine sanfte Durchspülungstherapie bei Neigung zur Steinbildung angesagt ist.

Bei Blasenentzündung sollte auf säureproduzierende Nahrungsmittel, fleischhaltige Nahrungsmittel, weißes Mehl, Zucker, Kaffee und auf Fette verzichtet werden. Anders gesagt, auf Fleisch, Schalentiere, Sardinen, Konserven, Kaffee und Zucker in jeder Form.

Herbstkur für unsere Gelenke- wie ich es scherzhaft nenne. Es sind jetzt einige Jahre nach meiner Empfehlung für Hagebutten-pulver vergangen. Wir können positiv auf viele Kundenerfahrungen zurückblicken. Das ist natürlich ein echtes Geschenk. Wie kann man etwas besser nachvollziehen, als wenn der/die Kunde/in uns erzählt, dass etwas sehr gut hilft.  Hagebuttenpulver wurde in der Volksheilkunde in früheren Zeiten, bei Gelenkschmerzen, Arthrose und Arthritis eingesetzt. Rote Kraft für die Gelenke- wie es scherzhaft ein Kunde nannte. Am Besten in einem Becher Joghurt verrührt  1 Teel. täglich ist eine bekömmliche Unterstützung. Wichtig ist es das es nicht über 40 Grad erhitzt wird- es kann auch in Wasser etc. eingerührt werden.

kräutershop

Da wir in unserem 130 Jahre alten „Wurzelsepp“ immer wieder nach immunstärkenden Pflanzen gefragt werden- hier noch einmal ein kleiner Auszug von Pflanzen, welche täglich 1 Tasse mit 1Essl. Aufgegossen getrunken werden können.

Immunstärkende Heilpflanzen, welche auch stark entzündungshemmend wirken

Brunnenkresse Nasturtium off.eine alte meist unbekannte Heilpflanze, welche bei erhöhten Cholesterinwerten, gegen Bakterien, zur Vorbeugung von Erkältungen, der inneren Reinigung und Entsäuerung verwendet wurde. Brunnenkresse wirkt antibiotisch, gut bei Ekzemen und Ausschlägen. Für einen Tee benötigt man ein bis zwei Teelöffel Brunnenkressekraut (getrocknet) mit 1/4 l heißem Wasser aufgießen.

Kapuzinerkresse Tropaeolum majus ein natürliches Antibiotikum -Kapuzinerkresse wirkt gegen Bakterien und stärkt gleichzeitig das Immunsystem. Husten, Erkältungen sowie Nierenerkrankungen lassen sich mit ihr gut begleiten. Bei allen entzündlichen Erkrankungen der Blase und Nieren, sowie Erkältungen, wirkt Kapuzinerkresse wie Heilnahrung. Durch ihren hohen Vitamin-, Mineralien und Spurenelementanteil ist sie ein bewährtes Mittel zur Blutreinigung.

Zistrose (Cistus incanus) eine Heilpflanze, welche in neuesten Studien antivirale und entzündungshemmende Eigenschaften nachgewiesen wurde. Studien werden folgen. In der Volskheilkunde wird Zistrose seit Jahren zur Schleimhautpflege und bei viralen Erkrankungen z.B. Erkältung, Husten usw. eingesetzt.

Die Taigawurzel z.B. als Pulver enthält zahlreiche Inhaltsstoffe, die vor allem die Widerstandsfähigkeit unseres Organismus stärken und Stresssymptome mindern können. Die Wurzeln enthalten vor allem Saponine, Cumarine, Phenylcarbonsäuren, Xanthone und Phenylpropanverbindungen.    bezeichnet. Die medizinische Wirksamkeit des sibirischen Ginsengs gilt als gut untersucht, auch wenn heute noch nicht mit Sicherheit bekannt ist, welches Wirkstoffspektrum der Auslöser ist. Eleuterosid E ist wohl in der Lage, dem Körper zu signalisieren, dass mehr Energiereserven zur Verfügung stehen. Eleutherosid B hat u.a. angstlösende und stressmindernde Eigenschaften. Diese Inhaltsstoffe der Taigawurzel wirken hauptsächlich adaptogen (Anpassung an Stress), tonisierend (kräftigend) und immunmodulierend. Die kräftigende und das immunmodulierende Wirkung wird vor allem durch den Stoff Eleutherosid B hervorgerufen, die vor allem die Bildung bzw. Aktivierung von weißen Blutkörperchen (sog. T-Lymphozyten) verstärken. Dieser Umstand wird gelegentlich auch in der Krebstherapie genutzt, um das Immunsystem, das während einer Chemotherapie stark in Mitleidenschaft gerät, wieder zu kräftigen. Wir empfehlen 1-Teel in Wasser, Joghurt, Müsli.

Kleine Schritte im täglichen. Ein Spaziergang, eine Tasse Tee oder ein kleiner Urlaub für jeden/e bedeutet dies etwas Anderes. Ihnen alles Gute Sabine Bäumler