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Die erste frische Knoblauchsorte zu Beginn des Frühjahrs ist der Bärlauch. Wie seine Verwandten – der Knoblauch, Zwiebeln und Schnittlauch sowie der Allermannsharnisch – gehört er zu den blutreinigenden Küchenkräutern.

Als erstes entfaltet der Bärlauch seine saftigen, grünen Blätter. Darunter verstecken sich die Knospen, die sich ungeöffnet als Kapern in Öl einlegen lassen und die gesunde Küche vielfältig bereichern.

Sowohl der Bärlauch, als auch alle anderen Knoblaucharten enthalten kleinere oder größere Mengen des ätherischen Ösl mit den übelriechenden Alkalisulfiden, Allicin und dem Tränenreizstoff Thiopropionaldenhyd.  Bärlauch ist stark schwefelhaltig und wirkt auf die Haut, Knochen und Bronchien, wenn diese stark verschleimt sind. Auch Blähungsbeschwerden im Darm mit Brennen im Unterleib und starkem Harndrang bei Blasenreizung können mit Bärlauch hervorragend bekämpft werden.
Schon der Kräuterpfarrer Künzle riet eindringlich zum Gebrauch von Bärlauch: „Ewig kränkelnde Leute, Leute mit Flechten und Nissen, Mehlgesichter und Rheumatische sollen Bärlauch verehren wie Gold, ebenso Schnittlauch, Knoblauch und Zwiebeln.“

Dem Inhaltsstoff Allicin wurde eine starke antibakterielle und antimykotische (pilzfeindliche) Wirkung nachgewiesen. Keime werden durch Knoblauchextrakt in ihrem Wachstum gehemmt. Die üblichen Erreger von Unterleibsinfektionen besitzen keine Resistenz gegenüber Allicin – und Allicin wiederum hat keinen Respekt vor diesen Übeltätern. Knoblauch bildet bleibedingte Blutveränderungen (Tüpfel-Erythrozyten) zurück und ist hilfreich bei Unfruchtbarkeit beider Geschlechter infolge von Schwermetallbelastungen.

Bärlauch als Suppe

Frischer Bärlauch erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Er schmeckt hervorragend als Suppe, als Zugabe von Nudeln und Spätzle aber auch als warmes Gemüse zubereitet oder und in der länger haltbaren Variante als Pesto. Gönnen Sie sich den Gourmet-Kick und eröffnen Sie Ihre Frühjahrskur mit Bärlauch! Bringen Sie Ihren Stoffwechsel nach den langen Wintermonaten auf Vordermann, befreien Sie Ihren Organismus von Schlacken und Ablagerungen. Nutzen Sie die blutreinigenden Eigenschaften des Bärlauchs und machen Sie Ihren Körper fit für die Aktivitätet des Frühjahrs.

Rezept Pesto Bärlauch

Rezept: Frische Bärlauchblätter sammeln oder aus dem Kräuterladen mitnehmen, kleinhacken und mit erstklassigem Olivenöl großzügig in einer Schüssel vermengen. Leicht salzen und je nach Geschmack Pinienkerne oder frisch geriebenen Parmesan dazugeben. Alles gut vermischen und in Schraubgläser füllen, die oberen 2 cm im Glas freilassen und mit Olivenöl bedecken. Ungeöffnete Gläser lassen sich im Kühlschrank aufbewahren, offene bitte bald aufbrauchen.

Dieses Pesto kann nur kurmäßig angewandt werden, weil schon der erste Genuss süchtig macht!