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Bitter im Mund, dem Magen gesund

Wer erinnert sich nicht an Wilhelm Busch`s Schneider Böck, welcher nach dem Streich von Max und Moritz «das Magendrücken kriegte…» Frau Böck wurde gepriesen, weil sie ein heiß-es Bügeleisen auf den Leib brachte, und es wieder gut machte. Schon hier bemerkt man mit einem Schmunzeln, dass Ärger und Stress auf den Magen schlagen kann. Ein bisschen Wärme entspannt und kann die Beschwerden beseitigen. Magenbeschwerden nehmen in unserer Gesellschaft immer mehr zu. Ein junger Vater mit 25 Jahren erklärte mir resigniert“der Arzt meinte damit müsse ich leben, das hätte jeder Zweite“. Erstaunt stellte ich mir diesen jungen Mann in den nächsten 40, 50 Jahren mit der Einnahme eines täglichen Säureblockers vor. Dies kann nicht die Lösung sein.

Es gibt verschiedene traditionelle Magen- und Lebermittel. Ein altes Sprichwort heißt „bitter im Mund, dem Magen gesund“ So war es früher in alten Teemischungen üblich, sowohl bitterstoffhaltige als auch nervenberuhigende Kräuter zu vermischen. Man machte auch bei Mensch und Tier wenig Unterschied. Das Pferd oder eine Kuh bekamen oft die gleichen Kräuter mit unter das Futter gemischt, wie tagsüber von den Bauern getrunken wurden. Wohltuende Kräutermischungen, wie in unserem Leibschmeichler oder Sonnenleib, beruhen auf alten Überlieferungen. Diese beiden Tees können auch sehr gut miteinander gemischt werden. Bei Magenempfindlichkeiten sollte man Reizstoffe wie rauchen, Kaffee, grüner Tee und natürlich Stress meiden. Greifen Sie eher nach bitterstoffhaltigen Salaten als nach süß gezüchteten. Bereits im Mund fängt die Pflege der Schleimhäute und auch die Entsäuerung über die vermehrte Speichelflussanregung mit Bitterstoffen an.

Original Auszug  aus dem Kräuter-Pfarrer Johann Künzle Heilkräuterbuch:
„Ist die Blutzirkulation in den Gliedern gestört, dann kommt es zu Kältegefühl, Kribbeln und Einschlafen von Händen, Füssen und Beinen. Schwere Beine, Krämpfe und Hämorrhoiden sind Symptome von Veneninsuffizienz.“ Rotes Weinlaubbalsam hilft, aus volksheilkundiger Sicht bei schweren und müden Beinen.  Die Wirkung der Extrakte aus der roten Weintraube und dem roten Weinlaubblatt wurden genutzt, um Bein- und Fußbeschwerden entgegenzuwirken. Menschen mit  Durchblutungsproblemen in den Beinen und Füßen,
werden dieses Produkt schätzen.  Haustee VE ein Tee, welcher Sie auch innerlich bei der Venenpflege aus volksheilkundlichen Erfahrungen unterstützt.
Kräuter Pfarrer Künzle empfahl zusätzlich regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und gutes und ausgiebiges Kauen der Speisen verhütet oft Verdauungsschwäche. Nach jedem Essen mindestens eine halbe Stunde Ruhe. Dies wird nicht jeder umsetzen können – aber oft reicht es schon aus – fünf Minuten die Gedanken abzuschalen und komplett zu entspannen.
Die Menschen waren früher mit Sicherheit nicht unbedingt gesünder, aber sie vertrauten auf altes überliefertes Kräuterwissen ihrer Eltern und befassten sich mehr mit ihren Erkrankungen und der Gesundheitspflege. Ein Säureblocker hilft kurzfristig- langfristig kann er den Schmerz oder Aufschrei des Magens nicht lindern.

Holunderblütensirup
2 Zitronen
1  kg Zucker
60 g Zitronensäure
25 Holunderblütendolden
1,5 l Wasser

1. Zitronen in Scheiben schneiden und mit den Holunderblüten, Zucker und Zitronensäure in ein Steingutgefäß oder Topf geben.Dann mit kochendem Wasser übergießen. Zudecken und 3 Tage ziehen lassen, täglich einmal durchrühren!
2. Anschließend abseihen und in Flaschen füllen oder Eiswürfelbeutel einfrieren.
Zum Trinken 1:4 mit kaltem oder heißem Wasser mischen. Schmeckt sehr lecker zu Sekt!

Ihr Kräuterparadies Team

Kräuterparadies seit 1887
Sabine Bäumler
Diätassistentin 1989