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Cnicus benedictus hat Volksnamen wie Bitterdistel, Spinnsamen und Cardobenediktenkraut. Der Bitterstoff Cnicin hat die Distel als Bitterstoffpflanze charakterisiert und reichliche Menge an Kalium-, Calcium- und Magnesiumsalze in der Heilpflanze fördern den trägen Stoffwechsel der Galle- und Leberpatienten zum Ausheilen der Gelbsucht, bei Verdauungsstörungen und Blähungen. Bei Schwäche nach Magenoperationen ist eine Teekur von täglich 2-3 Tassen aus dem getrockneten Kraut angesagt, wobei der Tee schluckweise getrunken wird und nicht gesüßt werden darf!  Die Heildistel Cardo benedictus ist berühmt in der traditionellen Volksheilkunde und alten Büchern- als Mittel gegen krebsartige Geschwülste und Wunden – so steht es geschrieben bei Kräuterpfarrer Johann Künzle.

Diese Wunden und Geschwülste werden mehrmals täglich mit Tee oder noch besser mit einer Abkochung aus dem Kraut gewaschen und auch innerlich angewandt. Man beobachtete bereits zur damaligen Zeit wie gut sie bei eitrigen Verletzungen half. (Volksheilkunde)
Cardobenediktenwein: eine wunderbare Begleitung, um Bitterstoffe aufzunehmen. 20 g Cardobenediktenkraut, 4 Sternanis, 1/2 Stange Zimt, 750 ml Weißwein erhitzen bis kurz vor dem Siedepunkt- abkühlen lassen und am nächsten Tag absieben. Täglich vor dem Essen ein kleines Gläschen trinken.