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Mariendistel

 

Beheimat sind die Pflanzen der Mariendistel in den warmen Ländern des Mittelmeers. Sie Samen brauchen durchgehend Sonne und es kann ihnen nicht warm genug sein, um die Samen im Blütenkorb zur Reife zu bringen. Die Samen, die zur geschroteten Beigabe im morgentlichen Müsli werden oder im naturbelassenen Joghurt lecker schmecken, reifen im Inneren der Korbblütlerin und sind geschützt durch einen stacheligen Dornenkranz, der spüren lässt, warum sie den Namen Distel trägt.

Wer seine Leber pflegen möchte, der mischt die geschroteten Samen unter Müsli oder Joghurt. Da Hormone in der Leber abgebaut werden, sind Mariendistelsamen ein Hauptmittel nach der Antibabypille, bei Leberdepressionen und Fettverdauungsstörungen. Die Samen der Distel wirken oxidationshemmend und verhindern Schäden durch freie Radikale, hat also ähnliche Wirkung wie Vitamin E. Sie schützen von schädlichen Nebenwirkungen von Strahlentherapien und Röntgenstrahlen (Brustkrebs). Zudem fördert die Pflanze mit den Früchten die Milchproduktion stillender Mütter. Sie kann, ja sollte unbedenklich in der Schwangerschaft genommen werden. Der nützliche Nebeneffekt, dass Mariendistel den Stuhl breiig macht, kommt vielen werdenden Müttern zugute.

Bei depressiven Menschen sollte die Leber stets mitbehandelt werden, sie ist das Organ, das mit Melancholie in Verbindung gebracht wird. Die stärkende Wirkung der Mariendistelsamen machen sich erst allmählich bemerkbar – die Aufgaben der Leber sind vielfältig und bedarf der Ausdauer – deshalb die Kur mit den Samen über einen längeren Zeitraum (drei Monate aufwärts) angesetzt werden muss. Es lohnt sich, die Regeneration der Leber ist erstaunlich!

Die Blätter der Mariendistelpflanze zeigt deutlich die Signatur des Lymphsystems in ihren milchig weißen Flecken auf dem Blattwerk. So lässt der Tee aus den Blättern die Lymphe zum Fließen bringen und reinigt von Schlacken und Ablagerungen im Lymphsystem und in den Lymphknoten.

Die Teemischung Leb 74 ergänzt Mariendistel mit den Leberpflanzen Odermennig, Tausendgüldenkraut, Löwenzahn und Wermut. Ein Treffpunkt für Bitterstoffe, die das Organ braucht zur Bewältigung ihrer vielen Aufgaben im Stoffwechsel, Fettstoffwechsel und im Abbau und Ausleiten von körpereigenen und körperfremden Hormonen. Wiederum ist die Leberkur mit einer längeren Zeit der Anwendung verknüpft, sie fordert Ausdauer.