Bei Fragen zu Produkten, Rezepturen oder Anwendungen, erreichen Sie uns unter Tel.: 089-265726 oder per lindig@phytofit.de

Welche andere Heilpflanze könnte die Weiblichkeit besser verkörpern als der Frauenmantel? Ihr Aussehen ist fraulich und mondhaft. Das Blatt der Pflanze ist wie ein Mantel, der sich schützend um die Bedürfnisse der Frau legt – wie ein Schutzmantel der Geborgenheit.
Tee aus dem Kraut macht die Frau in den kritischen Tagen vor der Regelblutung spürbar gelassener und friedfertiger. Das heimische Frauenkraut reguliert die empfindliche Balance und die dynamische Wechselwirkung zweier Mechanismen im monatlichen Zyklus : die Hormone und das Nervensystem. Dadurch unterstützt es den hormonellen Vorgang im Körper, den Reinigungsprozess der Gebärmutter einzuleiten. Die vielfältigen und allesamt unangenehmen Symptome, die viele Frauen beim Herannahen ihrer Menstruation erleben, betreffen einerseits sie selbst, oft aber auch die Mitmenschen in der näheren Umgebung. Die Folgen der disharmonischen Hormonregulation im weiblichen Körper sind launische Anwandlungen, Schlafstörungen, schmerzempfindliche Brüste, Blähbauch und Darmverstopfung, vermehrte Wassereinlagerungen und damit verbundene Gewichtszunahme, Kopfschmerzen und Unwohlsein. Zusammengefasst werden diese Erscheinungsformen als prämenstruelles  Syndrom (PMS) bezeichnet.

Im monatlichen Menstruationszyklus durchlebt der weibliche Körper eine Phase, in der das Hormon Östrogen überwiegt. Es bereitet den Eisprung vor. Das Follikelhormon, jenes Östrogen, das vom Eierstock gebildet wird, ist für das Wuchern der Gebärmutter vor dem Einsprung verantwortlich. Ebenso kann es bei Überproduktion heftige Gefühlsausbrüche und ein gesteigertes Verlangen nach Süßigkeiten und Saurem auslösen.

Andere Frauen neigen in dieser Zeit zu Pickel um den Mund herum und auf dem Kinn. Jetzt wird das Ungleichgewicht der Hormone noch für jeden sichtbar. Jede Frau kennt mehr oder weniger diese monatlich wiederkehrenden Beschwerden vor dem Eisprung und in den Tagen vor der Regelblutung.
Mit Hilfe von gestagenartig wirkenden Kräutern wie zum Beispiel Frauenmantel und Silberfrauenmantel lassen sich zyklisch wiederkehrende Seelenkrisen und prämenstruelle Heißhungerattacken beseitigen oder zumindest mildern. Die Schulmedizin behandelt die Beschwerden, aber die dahinterliegende Disharmonie wird nicht behoben.

Frauenmantel harmonisiert die hormonelle Achse und das Nervensystem dauerhaft und ohne Nebenwirkungen. Der Volksmund gibt der Heilpflanze Namen wie Sintau, Muttergottesmäntelchen, Gänselgrün und unserer lieben Frauen Mantel – die Volksmedizin weiß seit Jahrhunderten Bescheid über die positiven  Wirkungen des Wiesenkrautes auf die Weiblichkeit.
Anwendungsgebiete des Frauenmantels sind in erster Linie die hormonelle Begleitung der Frau in den fruchtbaren Jahren, angefangen in der Pubertät, als Begleitung in der Schwangerschaft und besonders auch beim Kinderwunsch. Frauenmantel bereitet das Nest vor (damit ist die Gebärmutter gemeint), damit das Ungeborene in guter Umgebung wohlbehütet ist. Durch ihre gestagenähnliche Wirkung wird das Schwangerwerden unterstützt. Schwangere Frauen dürfen täglich eine Tasse Tee aus dem Kraut der Alchemilla trinken.

Nach der Geburt wird der Tee getrunken, damit sich die Schwangerschaftsstreifen zurückbilden. Frauenmantel ist auch eine Arznei für die Beschwerden der zweiten Lebenshälfte, weil das Kraut die rhythmischen Prozesse des weiblichen Unterleibes unterstützt.

Silberfrauenmantel hat sich zur Stärkung des Bindegewebes und bei hormonell bedingter Fettsucht hervorragend bewährt. Allerdings muss man gegen solche Leiden eine Teekur über mindestens 1 Jahr durchhalten.
http://www.seit1887.de