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Klette  Bardanae radix auch die volksheilkundliche Bezeichnung „Grindwurzel“, was auf die Hautwirkung schließen lässt.Ihr Öl wurde nicht nur jahrelang bei schlechten Haarwuchs und Haarausfall empfohlen, sondern auch bei Hauerkrankungen und Hämorrhoiden. Ein Tee aus Klettenwurzel ist ein natürliches Mittel, wegen seines Inulingehalts bei Diabetes und zur Stärkung der Bauchspeicheldrüse. Ihre Blutreinigende Wirkung wurde über Jahrhunderte gelobt und machte sie in vielen Teemischungen bei Nieren- und Hauttees zu wichtigen Begleitern. Die innere Verwendung der Klettenwurzel regt Milz, Leber, Galle, Nieren und Blase zur Ausscheidung an. Nach längerer Erkrankung mit Bakterieninfektionen wird sie zum Aufbau der natürlichen Darmbakterien empfohlen- quasi ein natürliches Präbiotikum, durch seinen Gehalt an Inulin.

Die Klette gehört zu den natürlichen Antibiotika.  Zur Zahnfleischpflege und bei Bakterienwachstum im Mund 1 TL getrocknete Klettenwurzel mit ¼ l kochendem Wasser übergießen- 8-10 Min. ziehen lassen abseihen und täglich 1-2 Tassen in kleinen Schlucken über den Tag verteilt trinken

Klettenwurzelöl selber herstellen: 100 g zerkleinerten Wurzeln  mit 500 ml Mandelöl übergießen. Mischung gut verschließen und für 4 Wochen an einem dunklen Ort stehen lassen. Ab und zu gut umschütteln. Ölauszug absieben und in einem verschließbaren Glas aufbewahren. Unser Pfarrer Kneipp und alte Pflanzenkundige wie: Weidinger, Hildegard von Bingen, Maria Treben oder Madaus, empfahlen dieses Öl gerne bei  Haarausfall und trockenen Ekzemen.