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Wer kennt das nicht? Hier einmal ein kleiner Ausschnitt an Heilpflanzen, welche in der Volksheilkunde und in alten Büchern gut beschrieben wurden. Dies ersetzt natürlich keinen  Gang zum Arzt.

Antibakterielle Substanzen

  • Kamille mit eine der alten wertvollen Heilpflanzen, welche durch ihre Vielfalt an Anwendungsmöglichkeiten zu einer echten Helferpflanze geworden ist. Kamille pflegt bei Entzündungen die Schleimhaut und vor allem bei offenen Hautreizungen macht sie unverzichtbar. Ihre pflegende entzündungshemmende und reizlindernde Wirkung beschleunigt die Wundheilung.
  • Salbei Salvia officinals mit seiner antiseptischen Kraft gegen Bakterien, Viren und Pilze lässt ihn vielfältig zum Einsatz kommen vor allem im Mund-Rachenraub. Salbei kann hervorragend zum Gurgeln und Spülen eingesetzt werden.
  • Wundklee Anthyllis vulneraria – auch der alte Name Apothekerklee besagt schon seine große Wirkung in der Volksheilkunde der Alpen. Das alte Wundheilmittel wurde wegen seiner adstringierenden Wirkung als Mittel zum Gurgeln verwendet.
  • Pappelknospen (Populus) das grüne Aspirin, wie sie gerne genannt werden. Eine relativ unbekannte Heilpflanze, welche unsere Großeltern bei Hautentzündungen, Rheuma, Gicht, Fieber und zur Pflege bei Prostatabeschwerden empfohlen haben. Das Salicin , welches in der Pappel enthalten ist hat eine antientzündliche Wirkung. Im Körper wird es zu Salicylsäure umgewandelt was einen ähnlichen Effekt wie ASS mit sich bringt, welcher in Aspirin vorhanden ist. Auf eine Tasse Tee dosiert man mit 1Teel. 5-7 Min. ziehen lassen. Der wunderbare Pappelknospen Tee pflegt bei diversen Entzündungen. Viele kennen sie auch in Form von Bäderanwendungen und Waschungen.
  • Storchenschnabel Geranium robertianum wurde gerade geerntet wunderbar duftet es bei uns im Wurzelsepp. Im Mittelalter kam der Name „Gottesgnadenkraut“ nicht von ungefähr. Es wurde für viele Erkrankungen verwendet. Wer immer wieder kraftlos ist und  an Infekten leidet oder sich nach  einer Schwächezeit unterstützen möchte, ist mit der Kraft des Storchenschnabels gut beraten. Wir hier im Kräuterparadies, empfehlen sie auch zur Linderung bei Ekzemen und Hautentzündungen. Storchenschnabel eine Pelargonienart, welche man auch als einheimische Umkaloabo ansehen kann.
  • Eberraute Artemisia abrotanum vertreibt Erkältungen und stärkt die Abwehrkraft. Nicht nur die Jäger kennen Sie gut, die die Geschichte wissen, sich ein Bündel an den Hut zu stecken, um zielsicher zu sein und sich eine Salbe gegen Frostbeulen daraus zu machen. Auch vertreibt sie Erkältungen und stärkt die Abwehrkraft. Im alten England Anfang des 19.Jahrhunderts legte man links und rechts von Häftlingen auf der Anklagebank vor Gericht gebündelte Eberraute, um so vor dem gefürchteten „Gefängnisfieber“ beschützt zu werden. Schon ein kleiner Hinweis darauf, wie stark man die Pflanze gegen Erkältungen einsetzte und sie wegen ihrer antiinfektiösen Wirkung schätzte.
  • Kapuzinerkresse Tropaeolum majus ein natürliches Antibiotikum -Kapuzinerkresse wirkt gegen Bakterien und stärkt gleichzeitig das Immunsystem. Husten, Erkältungen sowie Nierenerkrankungen lassen sich mit ihr gut begleiten.. Bei allen entzündlichen Erkrankungen, wirkt Kapuzinerkresse wie Heilnahrung. Durch ihren hohen Vitamin, Mineralien und Spurenelementanteil ist sie ein bewährtes Mittel zur Blutreinigung. In Kombination mit Heilpflanzen, wie Ringelblume, Spierblüte, Zistrose, Taigawurzel, Schlüsselblume ist sie ein hervorragender Begleiter.
  • Brunnenkresse Nasturtium off.eine alte meist unbekannte Heilpflanze, welche bei er gegen Bakterien, zur Vorbeugung von Erkältungen, der inneren Reinigung und Entsäuerung verwendet wurde.

Brunnenkresse wirkt antibiotisch, gut bei Ekzemen und Ausschlägen. Für einen Tee benötigt man ein bis zwei Teelöffel Brunnenkressekraut (getrocknet) mit 1/4 l heissem Wasser aufgiesen. Anschließend lässt man diese Mischung für ca. 10 Minuten ziehen.

  • Des weiteren z.B. Sonnenhut, Taiga, Meerrettich, Pelargonie

Mundgeruch

Grundsätzlich hängt es natürlich von der Ursache ab.

  • Salbei mit seiner antibakteriellen Wirkung wurde schon seit altersher gegen Mundgeruch eingesetzt. Das feine Öl des Salbeis vermindert die Anzahl von Zahnplaque-Bakterien.
  • Eukalyptus, Petersilie und Pfefferminze auch in Kombination wirken durch die darin enthaltenen Chlorophylle und ätherischen Öle und vermindern Geruchsstoffe in der Mundhöhle.
  • In der TCM werden häufig Samen wie Kardamomkapseln, Nelken oder Fenchel, Anis täglich gekaut.
  • Eine begleitende Mischung z.B. 20 g Salbei, 10 g Pfefferminze, 4 g Eukalyptus, 20 g Schafgarbe alles miteinander mischen. 1 Essl. Auf ¼ l kochendes Wasser 8- 10 Min. ziehen lassen

Mundtrockenheit

Wer auf natürliche Weise die Schleimhäute im Mund beruhigen möchte und die Speichelbildung anregen möchte, kann die Heilkraft von verschiedenen Pflanzen einsetzen.

  • Fenchel mit seinem hohen Anteil an Flavonoiden und seiner pflegenden entzündungshemmenden Wirkung regt den Speichelfluss an- er kann einfach auch gekaut werden.
  • Eibisch hat einen hohen Gehalt an Schleim und wirkt pflegend auf die trockene Mundschleimhaut
  • Blaue Malve hat ähnliche Eigenschaften wie Eibisch
  • Leinsamen 20 g in 0,4 ml Wasser kurz köcheln. Abkühlen lassen und den Schleim tagsüber trinken.

Schleimhautberuhigende Tees  oder Spülungen

  • Isländisch Moos das alte Hausmittel aus dem hohen Norden
  • Isländisch Moos galt in den nordischen Ländern als altes Mittel gegen Lungenkrankheiten welche oft mit Müdigkeit einhergehen. Bei Schleimhauterkrankungen und Reiz der Schleimhäute. Cetraria islandica eine Flechte, welche den Hals – Rachenbereich unterstützt und auch zur Appetitanregung empfohlen wurde. Seine schleimhauteinhüllende und adstringierende Wirkung ist auch eine echte Helferpflanze. Unter dem Namen Lungenmoos ist es seit dem 17. Jahrhundert bekannt.
  • Tinktur zum Ansetzen. Isländisch Moosleicht zerhackt in ein Schraubglas geben und mit so viel Wodka oder 38 % Obstler übergießen, bis es komplett bedeckt ist. 10 Tage stehen lassen- absieben. 1 Teel. z.B. in Tee oder Wasser einnehmen. Die Pflanze kann auch mit Öl angesetzt werden.
  • Eibischwurzel entweder als Aufguss oder die Wurzel zum Lutschen für 5-10 Min.

Heilungsfördernde Pflanzen

  • Odermennig eine bei Sängern und Vielrednern beliebte Heilpflanze, da sie Entzündungen im Mund-und Rachenraum pflegend unterstützt. Auch seine blutstillende und zusammenziehende Wirkung machen ihn gerade in der Mund-und Zahnheilkunde zu einem guten Begleiter. Die adstringierenden Stoffe sorgen für eine pflegende antivirale und antibakterielle Unterstützung. Spülungen z.B. auch in Verbindung mit Ringelblume sind hier zu beachten. In der Volksheilkunde wurde sie als Spülung und Teeaufguss bei Mundausschlag und Entzündungen im gesamten Rachenraum empfohlen.

z.B. bei Aphthen

–      hier empfehlen wir entzündungshemmende und adstringierende Heilpflanzen wie z.B. Blutwurz, Eichenrinde, Gänsefingerkraut, Klettenwurzel, Ringelblume sowohl zum Spülen als auch als Tee.

      Ringelblume weist eine keimabtötende Wirkung auf und fördert die Heilung bei Entzündungen der Mund und Rachenschleimhaut vor allem bei Wunden

–      Eisenkraut deutsch wurde in der Volksheilkunde bei Wundheilungsproblemen eingesetzt und wegen seiner entzündungshemmenden, schmerz-und blutstillenden Gerbstoffe und antibakteriellen Wirkung angewandt täglich 1-2 Tassen oft in Kombination mit Ringelblume, Stiefmütterchen, Gänseblümchen in Kombination

–      Spitzwegerichkraut als Wundheilmittel bei entzündeter Mundschleimhaut, Zahngeschwüren oder leichten Aphthen wurde im zweiten Weltkrieg, wegen seiner antibiotischen Kraft von Frontärzten angeordnet.

Stoffwechselanregende Pflanzen

  •  Einzelkräuter wie Brennessel, Löwenzahn, Mariendistel, Goldrute, Curcuma, Ingwer, Galgant, Zimt, Oregano, Beifuss, Dill, grüner Te

Beruhigende Tees z.B.   vor Zahnarztbehandlungen und dgl.

  • Mischungen wie z.B. Melisse, Rose, Johanniskraut, Hafertee, Hopfen, Lavende, Damiana