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Wer kennt nicht den Geruch und Geschmack, dieser Bitterpflanze? Wermut ist wie in alten Kräuterbüchern nachzulesen ist „ein vorzügliches Mittel gegen alle krampfartigen Zustände des Magen-Darmkanals“. Was auch immer zur damaligen Zeit damit gemeint war. Den Wermut schätzte man früher oft als Wein für die Galle. Sicherlich kennen viele unter Ihnen den alten Spruch „ Wermutstropfen“und meine Oma hat uns oft gesagt „bitter im Mund im Bauch gesund“.

Wermut wird oft in Weißwein angesetzt mit 20 g Wermut auf 0,75 l Weißwein. Zwei Wochen ziehen lassen und absieben. Diesen trinkt man in 1 kleinem Glas täglich vor dem Essen.

Pfarrer Kneipp empfahl Wermut als Tee vor allem bei Leberproblemen. Wie er meinte „der Tee regt an, reinigt und stärkt zugleich“.

Der Kräuterpfarrer Künzle (1857-1945) meinte in einem seiner Bücher „ist einer grün wie ein Laubfrosch, mager wie eine Pappel, nimmt täglich ab an Gewicht und Humor und wirft keinen Schatten mehr, der probiere es mit einem Teelöffel voll Wermuttee alle 2 Stunden“. Na vielleicht reicht bei manchem auch schon eine Tasse am Tag, um ihm ein lächeln ins Gesicht zu zaubern, ob der Bitternis.

Wermut wurde früher in alten Heilkräuterbüchern in Mischungen mit Enzian, Kamille, Kalmus, Fenchel, Anis, Angelika, Pfefferminze und Salbei empfohlen.

Bei Tieren wurde der Wermut gerne bei Appetitlosigkeit und in der Pflanzenheilkunde als Spülung bei Schädlingen wie z.B. Rost auf Rosen verwendet.