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Herkunft und Zubereitung des Zimtes

Das sagenumwobene Aroma der Cinnamomum cassia schätzten schon die Kulturen der Antike. Die Zimtplantagen Ceylons (Sri Lanka) liefern den feinen, aromatischen Kaneel, besser bekannt als Cinnamomum zeylanicum. Weltbekannt ist der Kassia aus China (Cinnamomun obtusifolium). Bevor der Zimt den Gaumen begeistert und stark würzige Speisen ziert, verströmt er einen Duft, der paradiesische Träume bereitet. Mit den venezianischen Kaufleuten wurde die  Küche Europas geprägt und Köstliches mit Zimt, Vanille und Anis parfümiert, und hat Einzug gefunden im Speiseplan. Seit   Zimtbäume kultiviert werden, züchtet man sie als nur mannshohen Strauch.

Zum Schneiden der vielen Äste wartet man die Regenzeit und das Erscheinen der ersten grünen Triebe ab. In dieser Phase lässt   sich die Rinde, in der sich die aromatischen Stoffe besonders intensiv sammeln, am einfachsten ablösen. Zuerst wird die         Außenrinde abgezogen, im Schatten getrocknet und über einem Rundholz abgekratzt. Vier bis fünf solcher Rindenstücke   ergeben eine Zimtstange. Darunter, dicht am Holz befindet sich eine dünne, hellere Schicht, in dieser ist die Ölessenz   konzentriert.

Die Schokolade begegnete dem Zimt gleich nach ihrer Ankunft in Spanien. Das war im 16.Jahrhundert – und sie sind sich treu   geblieben. Große Schokoladenhersteller „vermählen“ diese beiden Geschmacksnoten miteinander. Im berühmten   Dessertkuchen von Dufoux werden Zimt, Orange, Zitronat und Engelwurz zu einem Gaumenschmaus vereint.

 

Zimt als Heilmittel und Küchengewürz

Zimt ist ein Heilmittel für die Psyche zur Aufhellung und in Schwächezeiten! Zimt ist  ein sehr wirkungsvolles Naturheilmittel. Nach jüngsten Studien kann  Zimt  die Blutzuckerwerte und den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen. Durch seine durchwärmende Kraft, kurbelt Zimt den Stoffwechsel an, was sowohl bei Diäten als auch zur Erhaltung des Wohlbefindens beitragen kann

 

Tipp: Tinktur aus Zimtrinde wird bei Mund-Soor gebraucht. Einige Tropfen möglichst lange im Mund behalten. Tipp: Zimtsohlen als Einlagen in den Schuhen tragen, das wärmt!
Zimt ist ein schmackhaftes Küchengewürz, aber ebenso ein wichtiges Heilmittel bei Patienten, die seelisch überempfindlich sind. Das starke Tonikum steigert Herz- und Lungenleistung und ist deshalb bei     Schwächezuständen nach grippalen Infektionen hervorragend geeignet.

 

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Verwenden Sie dazu Zimt als Gewürz, backen Sie Kekse, mischen eine Prise Zimt unter die Teemischung, setzen selbst eine Tinktur aus   Zimt an, verwenden ätherisches Zimtöl sparsam und tropfenweise in der Duftlampe. Einst wurde Zimt  wertvoller als Gold gehandelt, darum balsamierte man im alten Ägypten Adelige ein und stellte eine Mischung mit Nelken und Wasser – in den Zimmern der Kranken auf, um dadurch ein Ausbreiten der Pest zu verhindern
Zu guter Letzt – immer wird die entspannende Wirkung auf Seele und Psyche spürbar sein. Während der Schwangerschaft sollte Zimt nur in normaler Dosis zu sich genommen werden.