Schafgarbe, Brennessel, Holunder

5. August 2010

Salatvariationen einmal anders. Grünen Salat normal mit Essig, Öl und Salz anrichten. Danach je einen Teelöffel Schafgarbenblüte, Brennesselsamen und Holunderblüten darüber streuen. Ein Genuss mit gesundem Hindergrund

Steinklee, Königskerze, Ringelblume endlich Sommer

19. Juli 2010

Hier einige Rezepte, welche hervorragend für den Sommer angesetzt werden können. Steinklee oder HOnigklee Melilotus officinalis eine alte bewährte Heilpflanze, welche von Mai bis August blüht. Steinklee eine aus traditioneller Sicht Drüsen- und Venenpflegende Pflanze. Sie fördert den Lymphfluss und soll bei Blutergüssen hilfreich sein. Honigklee wird auch äusserlich als Kräuterkissen oder für Salben und Auflagen  verwendet. Als Tee soll er bei Migräne und Durchblutungsstörungen hilfeiche Anwendung zeigen.

STEINKLEESCHNAPS: 1/2 Tasse getrockneter Steinklee (die Pflanze entwickelt beim Trocknen den typischen Cumarin-Geruch – ähnlich wie Waldmeister, 1/2 Tasse Lindenblüten, 1/2 Tasse Rosenblütenblätter, 1 aufgeschlitzte Vanilleschote, 4 EL Honig, 1/2 l Obstler . BERUHIGENDER SCHLAFTEE MIT STEINKLEEBLÜTEN Steinklee-, Lavendel- und Lindenblüten sowie Zitronenmelisseblätter (wer im Frühling Weißdornblüten gesammelt hat, kann auch diese zusetzen) zu gleichen Teilen mischen – luftdicht und dunkel lagern. Den Tee aufgießen, 10 min ziehen lassen und mit Honig gesüßt kurz vor dem Schlafengehen trinken. . Steinklee (Melilotus officinalis) entält Cumarin, Glykoside, Flavonide und Harze, er duftet beim Trocknen süßlich und kann zum Beduften der Wäsche im Kleiderschrank verwendet werden. Der Duft hilft Motten abzuhalten. ..

steinklee

 

 

Honigkleelikör:

1 Hand voll getrockneter Honigklee
1 Hand voll Lindenblüten
1 Hand voll Rosenblütenblätter
1 aufgeschlitzte Vanilleschote
4 EL Honig
0,5 L klarer Schnaps (Obstler)Alles in einem Glas ansetzten, 3 Wochen an einem warmen Ort ziehen lassen, dann abseihen und in Fläschchen füllen. 

WALNUSSBAUM

 Der Name “Walnuss” kommt von dem Ausdruck “Walschen” oder “Welschen”, den die alten Germanen für ihre Nachbarn aus Gallien verwendeten. Er weist auf die Herkunft der Walnuss hin.Der echte Walnussbaum und wird 10 – 25 m hoch. Weibliche und männliche Blüten finden sich an einem Baum, die weiblichen Blüten stehen in Ähren, die männlichen als hängende Kätzchen. Die Blütenfarbe ist grünlich. Die Blätter haben wie auch die grünen Nüsse einen charakteristischen Geruch. Mit Blättern wie den grünen Nussschalen kann man braun färben.

SCHWARZNUSS-TINKTUR UND WALNUSS-LIKÖR Um Johanni werden unreife Walnüsse und Schwarznüsse gesammelt und Tinkturen und wohlschmeckenden Medizinal-Likören verarbeitet.   bg_Walnussbaum_juli06Der Schwarznuss-Baum (Juglans nigra) ist typisch für den Auwald. Schwarznuss-Tinktur wird gegen Parasiten, Pilze und unerwünschte Bakterien im Verdauungsbereich verwendet. . Hier ein altes Rezept für einen Nuss-Schnaps aus Walnüssen: Sammle ein Kilo unreife Walnüsse. Halbiere sie und gib sie in ein Glas mit 2 L Korn, 15-20 dag Zucker, 3 Zimtstangen, 5 Stk. Gewürznelken, 5 Stk. Pimentkörner, 4 Stk. Pfefferkörner, 8 g Ingwer u. evtl. 0,5 g Kalmus. Das Glas wird gut verschlossen und kommt 3 – 4 Wochen in die Sonne. .

Slow Life – Mit Gelassenheit ans Ziel

20. Juni 2010

 Stress, Hektik und Zeitnot begleiten uns den ganzen Tag, das ganze Jahr. Höchste Zeit, sich mit mehr Gelassenheit durch das Leben zu bewegen, um so Bilder aus Rikis Garten 021vielleicht viel mehr zu erreichen. Auf jeden Fall ist der Weg das Ziel: Slow Life – eine Anregung für mehr Lebensqualität, über die man nachdenken sollte, zum Beispiel bei einer entspannenden und beruhigenden Tasse Kräuter- und Früchtetee. Dann ist der erste Schritt schon getan.

Der Geist der Zeit heißt Geschwindigkeit. Wir freuen uns, wenn Verkehrsverbindungen sich beschleunigen, Informationen in Sekundenschnelle Kontinente überbrücken oder das Handy jederzeit zu Diensten steht. Doch die Schattenseiten des Daseins in Eile haben uns eingeholt, weil uns die Freude an vielen Dingen allmählich abhanden kommt. Denn wir haben keine Zeit mehr, sie zu genießen. Aber: Zeit ist Geld. Geld, das wir u.a. benötigen, um den Stress zu lindern, den wir Körper und Seele zumuten. Da wundert es nicht, dass die „Slow“-Bewegung immer größer wird. Mit ein bisschen mehr Langsamkeit hier und da einen Qualitätsgewinn für das Leben erzielen, heißt die Devise.

Da „Zeit auch Geld“ und „Ruhe-Zeit auch Geld“ kostet, empfiehlt es sich, dass jeder in seinem persönlichen Bereich abwägt, wo das Fast Life notwendig ist und wann es auch mal slow geht. So kann man die lebensnotwendige Freude und das Genießen an vielen Dingen erweitern, Körper und Seele wieder in Einklang bringen.

Beim Essen fängt es an…

Der Begriff Slow Food (engl. slow – langsam; food – Essen) wurde von einer gleichnamigen Organisation als Ausdruck für genussvolles, bewusstes und regionales Essen geprägt. Die ursprünglich aus Italien stammende Bewegung bemüht sich um die Erhaltung der regionalen Küche mit heimischen pflanzlichen und tierischen Produkten und deren lokale Produktion. Im Gegensatz zum globalisierten industriellen Fast Food sollen Lebensmittel, die nach Slow Food-Kriterien angebaut, produziert, verkauft oder verzehrt werden, Menschen mit Auge, Ohr, Mund und Hand an ihre Region binden.

… beim Trinken geht es weiter

Gerade einfache, unverfälschte Dinge können die größte Freude bereiten. Zum Beispiel sind Kräuter- und Früchtetees mit ihrem betörenden Geruch und Geschmack Slow-Food vom Ursprung her. Kamille, Melisse, Minze oder Sanddorn als Kräuter- und Früchtetee zubereitet entschleunigen beim Genuss und dieser steht bei Slow-Life im Mittelpunkt. Die natürlichen Aromen der Kräuter und Früchte betören alle Sinne und verleiten zum langsamen, entspannenden und bewussten Genießen. Slow Life, das über die in den Früchten und Kräutern enthaltenen Inhaltsstoffe verstärkt wird, überkommt uns so automatisch. Innere Gelassenheit stellt sich schon bei der Zubereitung ein, die jede Hektik und Stress verbannt, denn Qualität braucht Zeit. Neue Fertiggetränke versuchen diesen Effekt nachzuleben aber „Original bleibt eben Original“.

Langsam in vollen Zügen genießen

Beim Genuss einer heißen Tasse Kräuter- und Früchtetee kann man auf einfache Weise lernen, sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren, die keine Hektik und Stress vertragen. Einfach nur genießen, ohne sich von störenden Einflüssen ablenken zu lassen, ist der Beginn des eigenen Slow Life, das man in viele Lebenssituationen übertragen kann. Die Assoziation vom Genuss des persönlichen Slow Life Kräuter- und Früchtetees mit Entspannung stellt sich immer wieder ein und macht stark für die notwendige Hektik des Alltags.

Rosenblütentee und Sommercoctails

20. Juni 2010

Ob klassisch romantisch oder fruchtig orientalisch – Cocktails runden einen lauen Sommerabend genüsslich ab. Unser Tipp für diese Saison sind herrliche Mixgetränke auf der Basis von Rosentee und  Apfeltee. Lieblich-fruchtig oder raffiniert-frisch – probieren Sie unsere neuen Rezepte aus und freuen Sie sich auf die schönste Zeit des Jahres.

Sweet Berry

Zutaten für 2 Portionen:

2 TL Rosentee
150 g Himbeeren (frisch oder TK)
1-2 EL Puderzucker
Eiswürfel
150 ml Prosecco oder Kräuterlimonade (gekühlt)

Zubereitung:

Den Rosentee mit 150 ml sprudelnd kochendem Wasser aufgießen, 8 Minuten ziehen lassen und dann ganz abkühlen lassen. Aufgetaute oder frische Himbeeren (bis auf ca. 10 Beeren) mit Puderzucker pürieren, durch ein Sieb streichen und mit dem erkalteten Rosentee verrühren. Eiswürfel und beiseite gestellte Himbeeren in 2 Gläser geben, Tee-Himbeer-Mischung darauf gießen. Mit Prosecco oder Limonade auffüllen und gleich genießen.

Beinwell blüht in Hülle und Fülle

16. Mai 2010

Jetzt blüht er wieder überall in Rosa, weiß, rot Beinwelll oder Comfrey auch Beinwohl genannt. Viele schwören auf die schmerzlindernde Wirkung von Beinwell – sowohl als Öl, Salbe oder Tee. Was macht ihn aus mit seinen Zauberkräften? Seit alters her gilt er als Zaubermittel bei Knochen und Gelenkproblemen. Für Einreibungen oder als Salbengrundlage, läßt sich zum Beispiel ein Öl mit Olivenöl und Beinwellwurzeln über 14 Tage ansetzen, hervorragend selbst machen. Öl oder Salbe werden nach der Volksheilkunde bei blauen Flecken, Verrenkungen, Knochenbrüchen oder Gelenk – und Muskelschmerzen eingesetzt.

Lavendelsirup

13. Mai 2010

 

 Zutaten:

  • 200 g Zucker
  • 150 ml Wasser
  • 3 EL Zitronensaft
  • 2 EL getrocknete Lavendelblüten

Zubereitung:

  1. Gebe den Zucker, das Wasser und den Zitronensaft in einen kleinen Topf. Erhitze das Zuckerwasser unter Rühren und lasse es dann 5 Minuten leicht köcheln. Nehme und den Topf vom Herd und rühre die Lavendelblüten unter den Sirup. Decke den Topf ab und lasse den Sirup einen Tag durchziehen.
  2. Giese den Sirup dann durch ein feines Sieb und fülle ihn in ein kleines Fläschchen.

Lavendelsirup nehme ich für Desserts, Eis, Sekt oder Torten. Probieren Sie es Lavendelsirup ist eine herrlich unbekannte Alternative für viele Gewürzzugaben- selbst in Salatsaucen habe ich ihn schon verwendet.

Kastanienblüten zum täglichen Genuss

13. Mai 2010

Kastanienblüten- der Eßkastanie – vorsichtig abzupfen – reinigen und über Salate und Suppen geben.

Kräuterpfarrer Johann Künzle lobte die Rosskastanie
Rosskastanienblüten bezeichnete er als ausgezeichnetes Mittel gegen Hämorrhoiden und Unterleibsblutungen. Ein Körbchen voller Blüten wurde zerquetscht, abends in das Badewasser gelegt und am Morgen war das heilkräftige Badewasser bereit. Den Früchten sprach er dieselben Heilkräfte zu. Rosskastanienmehl mit Wasser angerührt, ergaben ein wirksames Pflaster gegen Rheumatismus. Mein Großvater trug drei Kastanien in der Hosentasche gegen Rheumatismus.

Bald ist Erdbeerzeit-

13. Mai 2010

Erdbeersirup – einfach und sehr sehr gut. Nutzen Sie die Fülle und kochen aus den herrlich duftenden Erdbeeren einen Sirup. Er ist ideale Grundlage für fruchtige Mixgetränke und Bowlen. Für Süßspeisen oder einfach Genuss pur übers Joghurt oder Müsli. Für den Sirup 1 kg reife Erdbeeren kurz säubern und mit 10 g Zitronensäure und 500 ml Wasser vermischen ca. 24 Stunden ziehen lassen. Anschließend durch ein feines Tuch filtern und ausdrücken. Den Saft mit 1 kg Zucker und der Schale einer halben unbehandelten Zitrone 1 Min. aufkochen. Anschließend in saubere Flaschen füllen und verschließen.

Erste Apfelblüte im Mai- Äpfel als Hausmittel

2. Mai 2010

Ein altes englische Sprichwort sagt: „An apple a day keeps the doctor away“. Übersetzt heißt dieser bekannte Spruch etwa „Ein Apfel am Tag – Arzt gespart!“. Tatsächlich steckt viel Gutes in der Frucht mit dem irreführenden lateinischen Namen „Malus“, was auf deutsch Übel, „Leid“ und „Unheil“ bedeutet. 

Der Apfel ein altbewährtes Haus- und Schönheitsmittel

  • Apfelessig lindert Hals- und Rachenentzündungen, wenn man ein Glas heißes Wasser, einen Esslöffel Honig und einen Teelöffel Apfelessig schluckweise trinkt. Oder man isst einen gebratenen Apfel mit Honig – hilft bei Heiserkeit.
  • Ein Apfel vor dem Schlafengehen verhindert Schlafstörungen, ein Apfel am Morgen hilft beim Wachwerden.
  • Wer unter Nervosität leidet, sollte es mit einem Apfeltee versuchen:
    Ein ungeschälter Apfel wird in Scheiben geschnitten, mit einem Liter kochendem Wasser übergossen. Anschließend muss das Getränk zwei Stunden ziehen, dann ist der Tee trinkfertig.
  • Für eine reine und zarte Haut sorgt die Apfelmaske: Ein geschälter Apfel wird gerieben und mit etwas Honig verrührt, die Mischung sollte etwa 20 Minuten auf der Gesichtshaut einwirken und anschließend vorsichtig abgewaschen werden.

 

  • Auf nüchternen Magen ein roher Apfel gründlich gekaut und gegessen hilft sehr gut gegen Stuhlträgheit. Fein gerieben bekämpft er aber auch Durchfallerkrankungen.

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  • Abwehrkraft stärken
    Der regelmäßige Verzehr von roten und gelben Rüben (auch rote Beete und Kohlrüben genannt), Äpfeln und Möhren stärkt in den Wintermonaten die Abwehrkräfte in besonderem Maße.
  • Aluminumtöpfe reinigen
    Aluminiumtöpfe werden mühelos gereinigt, wenn sie mit Apfelschalen ausgekocht werden.
  • Apfelsaft als Bratenfond
    Probieren Sie einmal Apfelsaft als Bratenfond. Das Fleisch wird wie üblich angebraten und statt mit Wasser, mit Apfelsaft aufgefüllt. Besonders zu empfehlen ist hierfür ein feinsäuerlicher Direktsaft.
  • Apfelsaft macht Sauerkraut lieblich
    Der Geschmack von Sauerkraut wird verfeinert, indem etwas Apfelsaft beigemengt wird.
  • Apfelschalen als Tee
    Apfelschalen kann man trocknen, um Tee daraus zu bereiten.
  • Apfelschalen nicht fortwerfen
    Apfelschalen nach dem Schälen in einen Topf tun, mit reichlich Wasser übergießen und bis zum anderen Morgen stehen lassen. Das gewonnene Getränk kann man etwas gesüßt sofort genießen oder aufkochen. Es ersetzt hervorragend den Morgenkaffee. Für Fettleibige zugleich geeignet, außerdem nervenberuhigend.
  • Bitteren Geschmack bei Wildkräutern mindern
    Der bittere Geschmack von Wildkräutern wird gemindert, wenn diese vor dem Verzehr etwa 15 – 30 Minuten in lauwarmes Wasser gelegt werden. Auch die Beigabe von Milchprodukten wie Quark , Jogurt, Sahne etc., Zucker oder ein geriebener Apfel runden den Geschmack ab.

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  • Brot hält länger
    Brot trocknet nicht so schnell aus, wenn in den Brotkasten einige rohe Kartoffeln oder Apfelscheiben gelegt werden.
  • Gebäck frischhalten
    Kuchen, Stullen, Kleingebäck werden in einer Blechbüchse frisch gehalten, in die man einen Apfel legt.
  • Gemüse wird schmackhafter
    Der Geschmack von Gemüse kann bedeutend gehoben werden, indem man einen feinsauren, geriebenen Apfel mitkocht. Der Apfel zerkocht vollkommen, während das Gemüse pikant und sämig wird.
  • Heiserkeit
    Gegen Heiserkeit wendet man gut gebratene Äpfel, die reichlich gezuckert sind mit großem Erfolg an.
  • Hustensaft
    Bei Husten hilft saurer Apfelmost, der mit Zucker und Fenchel aufgekocht, schluckweise eingenommen wird.
  • Magen- und Darmverstimmungen
    Bei Magen- und Darmverstimmungen soll man Diät halten, nur Pfefferminztee und mit der Schale geriebene Äpfel zu sich nehmen.
  • Migräne
    Bei aufkommender Migräne esse man ein bis zwei Äpfel und lege sich hin. Eine Kompresse mit rohen Zwiebeln auf der Stirn oder Zitronenscheiben verschafft ebenfalls Linderung.
  • Natürliche Zahnreinigung
    Wer täglich eine Möhre oder einen Apfel gut kaut, reinigt seine Zähne auf natürliche Weiße. Das ist auch auf Reisen hilfreich, wenn keine Zahnbürste zur Hand ist.
  • Rauchen abgewöhnen
    Wer sich das Rauchen abgewöhnen will, wird in diesem Bestreben durch den reichlichen Genuss von Äpfeln unterstützt.
  • Schlaflosigkeit
    Gegen Schlaflosigkeit hilft Apfelschalentee. Hierfür getrocknete Apfelschalen mit Wasser aufkochen, mit etwas Honig süßen und vor dem Schlafengehen 2 – 3 Tassen langsam trinken.
  • Schleimlösend
    Um Verschleimungen zu lösen trinke man folgendes: Der Saft eines Apfels und einer Zitrone wird mit doppelt soviel Wasser vermengt und mit einem Teelöffel Honig gesüßt.
  • Verstopfung
    Bei Verstopfung hilft eine Feigenkur. Abends die Feigen in ein Glas Wasser legen und morgens die Feigen nüchtern essen und das Glas austrinken. Ferner wirken gebratene Äpfel und Honig.

Hier nur einige alte Hausmittel, welche bestimmt nicht so bekannt sind.

Kräutersalz selbst herstellen

29. April 2010

Im Frühling und im Frühsommer wachsen die ersten jungen Heilkräuter. Hiermit mache ich mein erstes Kräutersalz im Jahr. Junge Bärlauchtriebe, Brennessel  und wilder Schnittlauch eignen sich dafür besonders gut. Für das Kräutersalz habe ich Anfang April Bärlauch, Brennnesseltriebe, Gundelrebe, Knoblauchrauke, Sauerampfer und Scharbockskraut gefunden. Die frisch gesammelten Kräuter von zähen Stengeln befreien und unter lauwarmem fliessenden Wasser gründlich waschen  und trocken tupfen.  Die Blätter grob zerkleinern und dann fein schneiden. 1 Tasse grobgeschnittene Kräuter etwa 1 knappe Tasse Salz – am Besten Meersalz geben. Anschließend auf  ein Backpapier streuen und an der Luft 2 bis 3 Tage trocknen lassen. Von Hand fein reiben oder nochmals mit einem Wiegemesser schneiden. Am Schluß gebe ich noch frische Zitronenschalen mit darunter und fülle alles ab.
Selbstverständlich können Sie auch mit Gartenkräutern ein Kräutersalz zubereiten.   Mein Salz ändert sich von Jahreszeit zu Jahreszeit. Natürlich kann man auch ein reines Blütensalz machen z.B. aus Rosen, Ringelblume, Kornblume, Gänseblümchen.